Den Profis von Schalke 04 ging zum Ende der Hinrunde die Puste aus. Nach tollem Start in die neue Saison fielen die ‚Knappen‘ in der Bundesliga durch zuletzt sechs Partien ohne Sieg auf Tabellenplatz sieben zurück. Da Kyriakos Papadopoulos nach überstandener Knie-Operation mindestens bis Ende Februar verletzt fehlen wird, fahndet Horst Heldt unter Hochdruck nach einem neuen Mann für die Innenverteidigung.

Ganz oben auf der Wunschliste des Managers steht Jan Kirchhoff von Mainz 05. „Das ist natürlich ein interessanter Spieler“, bestätigt Heldt gegenüber ‚Reviersport‘, „aber ob ein Wechsel zustande kommt, dafür müssen sich drei Parteien einigen. Der abgebende mit dem nachfragenden Verein und der Spieler selbst.“ Kirchhoffs Vertrag bei den Rheinhessen läuft im Sommer aus. Im Winter bestünde somit letztmalig die Möglichkeit, noch Ablöse zu kassieren. Nichtsdestotrotz wird Mainz-Manager Christian Heidel nicht müde zu betonen, dass ein Transfer im Januar nicht infrage kommt.

Da Christoph Moritz auf dem Sprung nach Mainz steht, böte sich ein Tauschgeschäft mit Kirchhoff an, bei dem Königsblau allerdings eine Ablöse zahlen müsste. „Alles ist ruhig“, so Heldt, der bis zum Abflug ins Trainingslager am 3. Januar Klarheit haben möchte: „Sinnvoll wäre es, wenn derjenige dann auch gleich mit ins Trainingslager nach Katar fährt.