Roberto Mancini macht keinen Hehl daraus, dass Xherdan Shaqiri nach nur einem halben Jahr bei Inter Mailand schon wieder zum Verkauf steht. „Unglücklicherweise müssen wir den Kader auf 25 Spieler beschränken. Für unsere Neuverpflichtungen müssen andere gehen. Ich weiß, dass es schwer ist, Inter zu verlassen. Doch wir müssen manche Opfer bringen“, so der Inter-Coach nach dem gestrigen Testspiel-Sieg (4:3) gegen die Stuttgarter Kickers.

Stoke City sowie dem FC Schalke 04 wird Interesse nachgesagt, doch konkrete Fortschritte in den Gesprächen sind bislang nicht zu vermelden. Stattdessen schaltet sich nun nach italienischen Medienberichten noch ein weiterer Bundesligist in den Poker um den Schweizer Nationalspieler ein.

Die ‚Gazzetta dello Sport‘ berichtet, dass die TSG Hoffenheim ebenfalls zu den Interessenten zählt. Das nötige Kleingeld ist nach dem Verkauf von Roberto Firmino für 41 Millionen Euro zum FC Liverpool fraglos vorhanden. Ob Shaqiri einem Wechsel in den Kraichgau zustimmen würde, ist allerdings fraglich.

Der flinke Offensivspieler ließ ihn seiner Zeit beim FC Bayern mehrfach durchblicken, dass für ihn nur ein Klub mit internationalen Ambitionen infrage kommt. Nach dem unglücklichen Halbjahr bei Inter und der nun von Vereinsseite geplanten Trennung stellt sich jedoch die Frage, welche Optionen Shaqiri bleiben.