Kehrt Benjamin Stambouli Schalke 04 nach nur einem Jahr schon wieder den Rücken? Diese Frage drängte sich im Umfeld der Königsblauen im Sommer akut auf. Der französische Neuzugang enttäuschte unter Markus Weinzierl, fühlte sich nicht wohl in Gelsenkirchen und wurde schon als Fehleinkauf abgestempelt.

Inzwischen aber sieht die Situation des Defensivallrounders ganz anders aus. Unter Trainer Domenico Tedesco erkämpfte sich der 27-Jährige einen Stammplatz in der Dreierkette von S04. Viermal stand Stambouli zuletzt in der Startelf, dreimal gewann Schalke. Dabei übernahm der Franzose zunehmend die Rolle als Aufbauspieler.

Stamboulis gute Leistungen blieben dem Vernehmen nach auch dem FC Valencia nicht verborgen. Nach Informationen der valencianischen Zeitung ‚Superdeporte‘ beobachten die Fledermäuse den 14-fachen französischen Ex-Nationalspieler intensiv und haben ihn als potenziellen Wintertransfer ins Auge gefasst.

Valencia suche einen Mann für die defensive Mittelfeldzentrale, ein Pendant zu Geoffrey Kondogbia. In dem Bericht heißt es aber weiter, Stambouli zu bekommen, sei äußerst schwierig. Wahrscheinlicher ist demnach, dass VCF bei AEK Athen fündig wird. Jakob Johansson und vor allem André Simões werden im Mestalla hoch gehandelt.

UnwahrscheinlichFT-Meinung: Stambouli blüht seit einigen Wochen auf Schalke auf, ist endlich angekommen. Entsprechend dürfte sowohl von Schalker als auch von der Seite des Spielers kein Interesse bestehen, die Zusammenarbeit demnächst zu beenden. Ein Wechsel nach Valencia, insbesondere im Winter, scheint ausgeschlossen.