Schon im vergangenen Winter spielte Lucas Alario mit dem Gedanken, Bayer Leverkusen zu verlassen. Real Betis buhlte um den Stürmer der Werkself, doch ohne Erfolg. Die Rheinländern wollten sich vom Argentinier angesichts nahender englischer Wochen nicht trennen. Im Sommer könnte es nun doch dazu kommen.

Laut dem für gewöhnlich gut informierten argentinischen TV-Sportsender ‚TyC Sports‘ zeigt kein geringerer Klub als Atlético Madrid Interesse am 26-Jährigen. Dessen Wechsel nach Spanien sei ein Szenario, das „näher und näher davorsteht, sich zu materialisieren“. 30 Millionen Euro werden als Ablöse genannt.

Für die Werkself wäre das ein Angebot, das kaum abzulehnen ist. 24 Millionen zahlte Bayer im Sommer 2017 für Alario. Der Stürmer kam als Königstransfer und mit dem Versprechen, regelmäßig zu treffen. In der aktuellen Saison kommt er jedoch auf nur drei Bundesliga-Tore. Den Vorzug im Leverkusener Angriff erhält in der Regel Kevin Volland, der die Mannschaft zuletzt sogar als Kapitän auf den Platz führte.

opinion type vagueFT-Meinung: Dass Alario angesichts seiner Situation mit einem Abschied in Verbindung gebracht wird, ist plausibel. Ob es beim Argentinier sportlich jedoch für Atlético reicht und diese tatsächlich bereit sind, 30 Millionen für den Bayer-Reservisten zu zahlen, muss hinterfragt werden. Sollten die Informationen von ‚TyC Sports‘ – wie in der Vergangenheit häufiger – stimmen, wird Bayer nicht zweimal über einen Verkauf nachdenken.