Was in England gang und gäbe ist, wird in der Bundesliga nur wenigen Profis zuteil: ein eigenes Fanlied. Oscar Wendt ist stolzer Besitzer eines solchen Schlagers – und weiß die Liebesbekundungen der Fans zu erwidern.

Das größte Kompliment ist für mich, dass ich so viele Spiele für die Borussia absolvieren durfte“, erklärt der Schwede im ‚kicker‘-Interview. Geht es nach dem Außenverteidiger, kommen zu den bisherigen 265 Pflichtspielen noch einige hinzu: „Vielleicht liegt es bei uns Schweden ja in den Genen. Aber im Ernst: Mit 34 will ich nicht aufhören. Das ist definitiv zu früh, so fit, wie ich mich fühle. Zwei, drei Jahre traue ich mir noch zu. Mindestens.

Wendt träumt von Karriereende in Gladbach

Und diese Jahre will Wendt am liebsten am Niederrhein verleben. „Karriereende in Gladbach – das ist mein Traumszenario“, unterstreicht der Routinier, der zunächst aber seinen Vertrag verlängern muss: „Über Vertragsinhalte habe ich noch nie gesprochen. Ich kann nur bestätigen, dass nach jetzigem Stand mein Vertrag ausläuft. Das ist Fakt.

Dass er sich mit Manager Max Eberl auf eine weitere Zusammenarbeit verständigen wird, ist anzunehmen. Ein Wechsel innerhalb Deutschlands würde andernfalls nicht infrage kommen: „Innerhalb der Bundesliga zu wechseln, kann ich mir nur sehr, sehr schwer vorstellen. Mein Gefühl sagt mir: Entweder es funktioniert mit dem Karriereende in Gladbach – oder es geht zurück nach Schweden, um dort meine letzten fünf Profi-Jahre zu spielen.