Der gebürtige Dürener Wilson Kamavuaka, zuletzt bei Sturm Graz unter Vertrag, strebt eine Rückkehr nach Deutschland an. Das bestätigt Konstantinos Kilikidis, der Berater des derzeit vereinslosen Mittelfeldspielers, im Gespräch mit FT: „Wir prüfen derzeit Angebote aus Griechenland und Schottland. Wilson möchte das aber nicht unbedingt machen, ihn zieht es eher zurück nach Deutschland.“ Fünf Bundesligaspiele für den 1. FC Nürnberg und 28 Zweitligaeinsätze (1 Tor) für Jahn Regensburg sind dort bislang für den heute 26-Jährigen notiert, der im Oktober 2013 den Sprung ins benachbarte Ausland wagte. Beim belgischen Erstligisten KV Mechelen schaffte der siebenfache Nationalspieler der Demokratischen Republik Kongo innerhalb kürzester Zeit den Sprung in die Startelf, nach 16 Einsätzen mit drei Treffern verließ Kamavuaka den vierfachen Meister allerdings wieder.

Ein halbes Jahr war der Mittelfeldabräumer anschließend ohne Verein, ehe er bei Sturm Graz unterschrieb. Dort zählte er zu den Schlüsselspielern, absolvierte 38 Ligaspiele und zwei Partien in der Europa League-Qualifikation. Seit Anfang Juli suchen Berater und Spieler nun den passenden neuen Arbeitgeber für den 1,88-Meter-Mann – möglichst in Deutschland. „Es gab Gespräche mit Graz wegen einer Vertragsverlängerung. Wilson fühlte sich dort sehr wohl, hatte ein gutes Verhältnis zum Trainer und Sportdirektor. Aber er möchte seinen Weg in Deutschland fortsetzen“, erklärt Kilikidis. Als vereinsloser Akteur könnte Kamavuaka bis Ende Januar jederzeit bei einem Profiklub aus Deutschland unterschreiben. „Es gibt weiter Optionen in Deutschland. Wir haben bereits lose Gespräche mit Darmstadt 98 geführt, die aber nicht intensiviert wurden“, berichtet Kilikidis, der im Sommer auch Torhüter Michael Esser von Sturm Graz zu den Lilien vermittelte.