Sébastien Haller hat begründet, warum er sich im Sommer für den Wechsel zu Eintracht Frankfurt entschieden hat. „Es war eine gute Zeit, den Sprung zu wagen. Utrecht wusste, dass sie eine attraktive Ablöse bekommen werden (sieben Millionen Euro, Anm. d. Red.) und ich suchte nach einer größeren Herausforderung“, erklärt der Sturmtank gegenüber ‚France Football‘, „die Bundesliga und Frankfurt waren die beste Wahl. Sie haben mir in den Verhandlungen direkt sehr viel Vertrauen entgegengebracht und das hat mich zu dieser Entscheidung veranlasst. Für mich war wichtig, zu spielen. Ich muss mich nicht belügen, wenn man Ambitionen hat und vorwärts kommen will, geht das nur auf dem Platz. Also wollte ich in einer großen Liga spielen.

Für Utrecht absolvierte der 23-jährige Franzose in den vorangegangen drei Spielzeiten 98 Pflichtspiele und erzielte dabei herausragende 51 Treffer. Dennoch wollte der Angreifer im vergangenen Sommer nicht pokern und auf bessere Angebote hoffen: „Es ist schwierig zu sagen, ob größere Vereine angeklopft hätten, da ich unterschrieben hatte, bevor der Transfermarkt öffnete (15. Mai, Anm. d. Red.). Es passierte alles sehr schnell. Ich habe nicht versucht, 10.000 Angebote zu bekommen, um dann beim besten zuzusagen. Frankfurt hat sich direkt positioniert und mir Vertrauen entgegengebracht. Ich mochte das sofort.