Cardiff City will Einspruch gegen das Urteil der FIFA einlegen, die den walisischen Klub zu einer Zahlung von sechs Millionen Euro für den verhinderten Transfer des tödlich verunglückten Emiliano Sala verurteilt hatte. Wie der Klub mitteilt, will man die Möglichkeit nutzen, die Entscheidung rechtlich anzufechten.

Es gibt nach wie vor eindeutige Beweise dafür, dass der Übertragungsvertrag niemals in Übereinstimmung mit mehreren vertraglichen Anforderungen, die von Nantes angefordert wurden, abgeschlossen wurde, so dass er nichtig ist“, heißt es in einer Erklärung von Cardiff City. Der Klub hatte sich mit dem FC Nantes im Januar auf eine Gesamtsumme von 17 Millionen Euro für den Transfer von Sala geeinigt. Die FIFA sah es jedoch als erwiesen an, dass die erste vereinbarte Rate von sechs Millionen Euro bereits vor dem Unglück ihre Gültigkeit hatte.