Borussia Dortmund will offenbar dem wachsenden Druck auf Rückkehrer Shinji Kagawa entgegenwirken. „Wir müssen Kagawa Zeit geben. Er war unser Zehner in sehr erfolgreichen Jahren. Da ist es doch klar, dass das die Fantasie der Leute beflügelt. Aber wir werden ihn nicht mit Erwartungen überfrachten“, mahnt BVB-Chef Hans-Joachim Watzke gegenüber der ‚Welt‘, „Fakt ist, dass er nichts verlernt hat. Bei ihm ist nur ein bisschen Selbstbewusstsein abhanden gekommen, obwohl er nicht so wenig gespielt hat in England wie mancher glaubt.

Kagawa absolvierte in den vergangenen zwei Jahren 57 Pflichtspiele für United. Meist kam der 25-Jährige aber als Einwechselspieler zum Einsatz. „Natürlich war die Zeit bei Manchester United nicht in Gänze so, wie er sie sich vorgestellt hat. Wir müssen ihm jetzt die Seele streicheln, und das tun wir auch“, verspricht Watzke, „die Leute haben sich hier zwei Jahre nach ihm gesehnt. Was hier gerade um ihn stattfindet, ist ein Riesenhype.“ Womöglich feiert Kagawa am kommenden Samstag gegen den SC Freiburg sein Comeback in der BVB-Startelf.