Bei Ivan Rakitic stehen die Zeichen auf Abschied vom FC Barcelona. Nach Informationen der ‚Sport‘ darf der Vizeweltmeister seinen Arbeitgeber im Sommer verlassen. Barça würde „einem teuren Verkauf nicht im Weg stehen“, heißt es im spanischen Fachblatt.

Vereinspräsident Josep María Bartomeu deutete bereits gegenüber ‚Cadena Cope‘ an, dass der Klub mit Spielern wie Rakitic sprechen wolle, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen. „Das ist aber im Moment nicht der Fall“, so der Funktionär. Die ‚Sport‘ bestätigt dies, bringt stattdessen unter anderem den FC Bayern mit dem zentralen Mittelfeldspieler in Verbindung.

Klangvolle Interessenten

Demnach gehören die Münchener zu jenen Klubs, die sich nach Rakitics Verfügbarkeit im Sommer erkundigt haben. Selbiges sollen der FC Chelsea, Manchester United, Juventus Turin und Inter Mailand getan haben.

Vor allem Inter wurde zuletzt mit dem Kroaten in Verbindung gebracht. Rakitic soll sogar von sich aus auf die Nerazzurri zugegangen sein. Ab Sommer spielt Toptalent Frenkie de Jong (Ajax Amsterdam) im Camp Nou, zudem ist nach wie vor Adrien Rabiot (Paris St. Germain) ein heißer Kandidat. Die Luft könnte also dünn werden für Rakitic.

FT-Meinung: Es sieht nicht gut aus für Rakitic beim FC Barcelona. Die Zeichen verdichten sich, dass der Ballverteiler seine Zelte in Katalonien abbrechen muss. Dass er sie danach in München aufschlägt, klingt angesichts seiner 30 Jahre aber eher unwahrscheinlich. Allerdings suchen die Bayern in der Tat nach einem passsicheren Sechser. Dieses Kriterium würde Rakitic erfüllen. Zudem hätte er als gebürtiger Schweizer keinerlei Sprachprobleme beim Rekordmeister.