Fünf mögliche Haaland-Nachfolger: Wer passt am besten zum BVB?

Erling Haaland wird dem BVB im kommenden Sommer voraussichtlich den Rücken kehren. Dementsprechend lassen die Schwarz-Gelben bereits ihre Blicke nach potenziellen Nachfolgern schweifen.

Erling Haaland und zwei mögliche Nachfolger
Erling Haaland und zwei mögliche Nachfolger ©Maxppp

Am heutigen Mittwoch nannte die ‚Sport Bild‘ Sébastien Haller (27) und Patrik Schick (25) als Kandidaten bei Borussia Dortmund ins Spiel. Sie erweitern eine Liste von mittlerweile fünf Spielern, die zur kommenden Saison in die Rolle von Top-Torjäger Erling Haaland schlüpfen könnten. FT bewertet die Chancen auf einen Transfer und blickt auf die sportlichen Vorzüge des Quintetts.

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Karim Adeyemi (19, RB Salzburg)

Der deutsche Nationalspieler ist momentan das heißeste Eisen im Feuer. Schon seit Wochen werden dem BVB von allen Bewerbern die besten Chancen zugerechnet, den Dortmundern soll Adeyemi bereits sein Ja-Wort gegeben haben. Als Ablöse stehen 35 bis 40 Millionen Euro im Raum.

Der größte Vorzug des Linksfußes ist sein unfassbares Tempo. Im Strafraum hingegen kann Adeyemi noch zulegen, auch wenn 14 Treffer in 17 Ligaspielen eine herausragende Quote sind. Denkbar ist deshalb, dass der gebürtige Münchner als einer von zwei neuen Offensivspielern kommt. Die mögliche Haaland-Ablöse würde die Kassen schließlich bis zum Rand füllen.

Darwin Núñez (22, Benfica Lissabon)

Anders als im Fall Adeyemi können die Schwarz-Gelben beim Uruguayer nicht mit der Rückkehr in die Heimat locken. Weil Núñez zudem rund 50 bis 60 Millionen Euro kosten soll, kann man dem BVB nach aktuellem Stand nur Außenseiterchancen zurechnen.

In puncto Spielweise kommt Núñez seinem möglichen Vorgänger Haaland am nächsten. Der Rechtsfuß ist wuchtig, schnell, durchsetzungsfähig und sucht unablässig den Weg in den Strafraum. 18 Tore in 21 Pflichtspielen der laufenden Saison belegen Núñez‘ Treffsicherheit.

Sébastien Haller (27, Ajax Amsterdam)

Die ‚Sport Bild‘ nennt den Franzosen einen „heißen Kandidaten“, der allerdings über 40 Millionen Euro kosten dürfte. Bei Ajax hat der 27-Jährige nach schwieriger Phase in England zwar sein Glück gefunden, ein Top-Klub in einer Top-Liga dürfte aber allemal einen Reiz darstellen.

Rein körperlich kommt Haller Haaland recht nahe. Doch die beiden Hünen agieren unterschiedlich. Haller ist ein Wandspieler mit begrenztem Tempo, Haaland stößt mit Vorliebe in die Tiefe. Ein etwas anderer Fixpunkt im Sturmzentrum würde dem BVB aber wohl auch gut zu Gesicht stehen.

Dusan Vlahovic (21, AC Florenz)

Vlahovics Berater haben die BVB-Bosse vor einigen Wochen kontaktiert. Damit befinden sie sich allerdings in äußerst prominenter und finanziell gut situierter Gesellschaft. Juventus Turin, Manchester United und diverse andere Spitzenklubs würden Vlahovic gerne aus Florenz loseisen. Das dürfte den Preis über die 60-Millionen-Marke schrauben. Zu viel für die Dortmunder.

Ebenso wie Haaland ist Vlahovic Linksfuß, ähnlich wie der Norweger fühlt sich auch der Serbe im gegnerischen Sechzehner am wohlsten. Ganz so dynamisch wie Haaland ist Vlahovic allerdings nicht, das reicht aber immerhin für 16 Treffer in 18 Serie A-Begegnungen dieser Saison.

Patrik Schick (25, Bayer Leverkusen)

Der schlaksige Tscheche befindet sich der ‚Sport Bild‘ zufolge „auf dem Zettel“ der Borussia. Sonderlich konkret ist das Werben somit (noch) nicht. Bislang rankten sich zudem keine Abschiedsgerüchte um Schick, der noch bis 2025 an Bayer gebunden ist.

Der ebenfalls linksfüßige Angreifer bringt vieles mit: Tempo, Technik, eine gewisse Raffinesse, Instinkt und Abschlussstärke. Vor dem Start der aktuellen Saison fehlte es Schick allerdings noch deutlich an Konstanz. 16 Tore in 14 Ligaspielen lassen den Schluss zu, dass sich daran nachhaltig etwas geändert haben könnte.

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