10 Millionen: Schalke offen für Meyer-Verkauf? Höjbjerg im Fokus

Der Ausfall von Zwölf-Millionen-Neuzugang Charles Aránguiz liegt Bayer Leverkusen weiter schwer im Magen. Der Chilene fehlt mit einem Achillessehnenriss womöglich die gesamte Saison. Fünf Tage bleiben Bayer noch, um Ersatz zu finden.

Meyer und Höjbjerg stehen bei Bayer Leverkusen auf dem Wunschzettel
Meyer und Höjbjerg stehen bei Bayer Leverkusen auf dem Wunschzettel ©Maxppp

Max Meyer ist die Zukunft des FC Schalke 04. So zumindest hieß es in der jüngeren Vergangenheit. Im zarten Alter von 19 Jahren hat der U21-Nationalspieler bereits 86 Pflichtspiele für die ‚Königsblauen‘ absolviert. Dennoch, so richtig kommt der Youngster in Gelsenkirchen nicht zum Zug. Vielmehr stockt die Karriere derzeit. Unter André Breitenreiter ist er nur zweite Wahl. Der offensive Mittelfeldspieler findet im 4-4-2-System des neuen Trainers keine Rolle, die zu ihm passt.

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Interesse signalisierte zuletzt Bayer Leverkusen, das nach dem Aránguiz-Schock noch in der Mittelfeldzentrale nachlegen will. Nachdem der ‚Werksklub‘ noch vor einigen Wochen mit einer Anfrage bei S04 abblitzte, soll sich Schalke laut ‚Sport Bild‘ nun offener zeigen. Ab zehn Millionen Euro sei der Revierklub verhandlungsbereit, heißt es. Zwar würde Meyer im Konzept von Trainer Roger Schmidt wohl nicht die Rolle zukommen, für die Aránguiz geholt wurde. Hakan Calhanoglu könnte dafür aber den defensiveren Part in der Zentrale übernehmen, wie er es vergangene Saison schon mehrfach und durchaus überzeugend tat. Dann wäre für den Schalker Youngster seine Wunschposition in der zentralen Offensive frei.

Vieles deutet auf Höjbjerg

Manager Horst Heldt erklärt allerdings, Schalke setze grundsätzlich auf Meyer: „Wir planen fest mit Max Meyer. Wir wollen nicht, dass er geht. Max wird viele Spiele für uns machen, wenn die englischen Wochen anstehen und wir rotieren müssen.“ Das wiederum stuft das Fachblatt als „Poker“ ein. Ob ein Verkauf des Top-Talents wirklich zur Debatte steht, sollte nach Heldts Aussagen aber bezweifelt werden.

Konkreter scheint die Spur zu Pierre-Emile Höjbjerg. Der dänische Nationalspieler hat im Starensemble des FC Bayern kaum eine Aussicht auf ausreichend Spielpraxis. Deshalb könnte die Führungsriege der Münchner es machen wie einst mit Toni Kroos. Auch der Weltmeister wurde nach Leverkusen ausgeliehen, bevor er international voll durchstartete. „Wenn, dann ist nur eine Leihe möglich. Kein Verkauf. Aber ich weiß nicht, was passieren wird“, äußerte sich Höjbjerg zuletzt ergebnisoffen. Und auch in puncto Position könnte der 20-Jährige Aránguiz eins zu eins ersetzen. Vieles deutet deshalb daraufhin, dass der junge Däne demnächst ein Intermezzo am Rhein verlebt. Der ‚kicker‘ berichtet derweil, dass auch der AC Mailand die Fühler ausgestreckt habe.

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