Ausstiegsklausel: Mischt Bayern bei Szoboszlai mit?

Dominik Szoboszlai ist derzeit einer der gefragtesten Youngster Europas. Offenbar könnte auch der FC Bayern seinen Hut in den Ring werfen.

Dominik Szoboszlai (r.) im Duell mit Bayerns Jérôme Boateng
Dominik Szoboszlai (r.) im Duell mit Bayerns Jérôme Boateng ©Maxppp

Zwischenzeitlich sah es so aus, als würde Dominik Szoboszlai der 19. Spieler werden, der von RB Salzburg an RB Leipzig transferiert wird. Doch nun könnte den Sachsen ausgerechnet der Ligakonkurrent Bayern München dazwischenfunken.

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Wie ‚Transfermarkt.it‘ berichtet, sind die Münchner ebenso wie Real Madrid an Szoboszlai interessiert. Zuletzt war der 20-jährige Ungar auch mit dem FC Arsenal, Tottenham Hotspur und Atlético Madrid in Verbindung gebracht worden.

Bezahlbare Klausel?

Besonders interessant: ‚Transfermarkt.it‘ erwähnt eine Ausstiegsklausel über 25 Millionen Euro. Einen solchen Betrag zahlen in Zeiten der Coronakrise zwar auch Topklubs nicht gerne – Szoboszlai könnte es aber wert sein, gilt er doch als eines des interessantesten Mittelfeld-Talente Europas.

In der laufenden Saison erzielte der schussgewaltige Rechtsfuß schon acht Tore für Salzburg, hinzu kommen neun Vorlagen sowie zwei Treffer für die ungarische Nationalmannschaft. Zahlen, die die Topklubs aufhorchen lassen.

FT-Meinung

Ob der Schritt zum Münchner Starensemble aus Spieler-Sicht sinnvoll wäre, ist fraglich. Die Konkurrenz im Mittelfeld ist groß. Die Bayern werden aber sehr wohl überlegen, ob sie nicht doch einen Platz für den flexibel einsetzbaren Szoboszlai finden – und sich somit gleichzeitig ein Juwel sichern und Konkurrent Leipzig eins auswischen können.

Übrigens: In den direkten Champions League-Duellen mit dem FCB gelang Szoboszlai wenig. Unter anderem ließ er im Rückspiel (1:3) frei vor Manuel Neuer die riesige Chance liegen, sein Team in Führung zu bringen.

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