VfB Stuttgart: Kommt ein Däne aus Griechenland?

Der VfB Stuttgart kam am gestrigen Samstag über ein 2:2 gegen den SV Darmstadt nicht hinaus. Grund für die Gegentore waren wie so häufig grobe Patzer in der Defensive. Sportvorstand Robin Dutt hat bei Panathinaikos Athen eine mögliche Verstärkung gesichtet.

VfB-Leihspieler Artem Kravets (l.) kennt Rasmus Thelander bereits
VfB-Leihspieler Artem Kravets (l.) kennt Rasmus Thelander bereits ©Maxppp

Auf Georg Niedermeier musste der VfB Stuttgart am gestrigen Samstag verzichten. Toni Sunjic und Timo Baumgartl bildeten zu Spielbeginn die Innenverteidigung. Nachdem der Bosnier verletzt ausgewechselt werden musste, rückte Daniel Schwaab von rechts hinten in die Mitte. Doch sowohl die erste als auch die zweite Kombination machte deutlich, dass die Schwaben in der Abwehrzentrale nach wie vor ein großes Problem haben.

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Niedermeier spielt zwar seit dem Rauswurf von Alexander Zorniger einen souveränen Part, ist allerdings in Sachen Spielaufbau und Schnelligkeit auch keine Offenbarung. Der junge Baumgartl ist weiterhin zu leichtsinnig in seinen Aktionen. Große Hoffnungen ruhen daher auf Leihspieler Federico Barba, der nach seinem Muskelbündelriss in Darmstadt erstmals wieder im VfB-Kader stand. Doch die VfB-Scouts halten die Augen weiterhin nach externen Neuzugängen auf. Zumal die Verträge von Niedermeier und Schwaab im Sommer enden.

Ein Kandidat im Visier der Stuttgarter ist Rasmus Thelander von Panathinaikos Athen. Der griechischen Quelle ‚Sport 24‘ zufolge weilten Späher vom Wasen unlängst bei den Duellen mit AEK Athen (0:1) und Atromitos Athen (2:0), um Thelander genauer unter die Lupe zu nehmen. Trotz Vertrags bis 2018 wäre der 24-Jährige bei einem entsprechenden Angebot wohl zu haben. Beim griechischen Tabellendritten, der Thelander erst im Sommer aus Aalborg geholt hatte, spielt der kopfballstarke Abwehrspieler eine starke Runde.

Priorität genießen für Dutt zunächst die Personalien Niedermeier, Schwaab und Barba. Erstgenannter wird wohl in Kürze einen neuen Vertrag am Neckar unterzeichnen. In den beiden anderen Fällen steht ein Verbleib in den Sternen. Das Thema Thelander könnte bald heißer werden.

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