Sechs auslaufende Gladbach-Verträge: Eberl macht sich an die Arbeit

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Sechs Spielerverträge laufen bei Borussia Mönchengladbach Ende Juni aus. Max Eberl hat die Verhandlungen bereits aufgenommen.

Max Eberl führt Vertragsgespräche
Max Eberl führt Vertragsgespräche ©Maxppp

Das Transferfenster ist seit knapp drei Wochen geschlossen. Manager Max Eberl hat dennoch alle Hände voll zu tun. „Wir sind mit den Spielern, deren Verträge auslaufen, in Gesprächen. Wenn es etwas zu verkünden gibt, machen wir das. Aber noch ist keine Entscheidung gefallen“, so Eberl auf der heutigen Pressekonferenz. FT verschafft einen Überblick.

Torben Müsel: Der 20-jährige Offensivspieler war 2018 vom 1. FC Kaiserslautern gekommen, wartet aber noch auf seinen ersten Profieinsatz für die Fohlenelf. Seit Sommer plagt sich Müsel mit Knieproblemen herum. Spielpraxis scheint auch bei Genesung vorerst unwahrscheinlich. Womöglich wird eine Verlängerung samt Leihe zum Thema.

Max Grün: Die Nummer drei in der Torhüter-Hierarchie spielte in dieser Saison dreimal für Gladbachs Zweitvertretung. Will der bald 33-jährige Grün im Herbst seiner Karriere noch einmal zu regelmäßigen Einsätzen kommen, führt an einem Wechsel kein Weg vorbei.

Fabian Johnson: Der US-Amerikaner war auf den Gladbacher Außenbahnen schon gefragter als unter Marco Rose. Nur drei Startelfeinsätze stehen auf Johnsons Konto, wenngleich ein Muskelfaserriss den 32-Jährigen in der Hinrunde lange außer Gefecht setzte. Dennoch gut möglich, dass sich die Wege im Sommer trennen werden.

Oscar Wendt: Seit vielen Jahren ist der Schwede auf Gladbachs linker Abwehrseite gesetzt. Mit Ramy Bensebaini (24) bekam Wendt in dieser Saison hochkarätige Konkurrenz – auf 15 Ligaeinsätze bracht es der 34-Jährige trotzdem. Wird Wendts Vertrag verlängert, dann vermutlich nur um ein Jahr.

Raffael: Der feine Techniker bringt es in dieser Spielzeit wettbewerbsübergreifend auf magere 113 Einsatzminuten. Nach sieben Jahren stehen die Zeichen auf Abschied. Der 34-jährige Brasilianer will seine Schuhe aber noch nicht an den Nagel hängen und gerne in Deutschland weiterkicken: „Ich will gerne hier in Deutschland bleiben, denn ich baue gerade in Jüchen ein Haus für meine Familie […] „Ich liebe den Fußball immer noch sehr, deshalb möchte ich gerne noch drei, vier Jahre spielen“, sagte Raffael im Januar zur ‚Bild‘.

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