122 Millionen: Der erste Schritt zur Barça-Rettung

Der FC Barcelona geht durch eine der schlimmsten Krisen seiner Vereinsgeschichte. Nun können die finanziell schwer gebeutelten Katalanen zumindest einen Teilerfolg vermelden. Die Spieler haben sich bereiterklärt, auf Gehalt zu verzichten.

Lionel Messi nach einem Torerfolg
Lionel Messi nach einem Torerfolg ©Maxppp

Es ist ein Hoffnungsschimmer für den FC Barcelona und seine Millionen Anhänger weltweit. Vor einigen Wochen sickerte durch, dass der katalanische Großklub aufgrund von Missmanagement und der Corona-Pandemie kurz vor dem Bankrott steht. Rund 190 Millionen Euro mussten kurzfristig eingespart werden.

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Dies konnte in der Kürze der Zeit nur ein Gehaltsverzicht der Spieler ermöglichen. Dieses Unterfangen ist nun zumindest in Teilen gelungen. Wie die Blaugrana vermelden, haben sich Verein und Spieler auf eine Gehaltsanpassung geeinigt, die Barça dank Einsparungen in Höhe von 122 Millionen neuen Handlungsspielraum einräumt. Darüber hinaus sollen variable Zahlungen von 50 Millionen Euro auf einen Zeitraum von drei Jahren verteilt werden.

Damit wurde die angepeilte Marke nicht ganz erreicht, zumindest aber bleiben die Katalanen vorerst liquide. Wie viel der Teilerfolg wert ist wird sich nun in den kommenden Wochen und Monaten zeigen, in denen die ausufernde Investitionspolitik von Ex-Präsident Josep Maria Bartomeu weiter korrigiert werden muss.

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