Bundesliga: Die Top-Elf des 10. Spieltags

Am zehnten Spieltag gab es acht Gewinner. Lediglich das Spiel VfB Stuttgart gegen 1. FC Nürnberg endete Unentschieden. Auch die Top-Elf von FussballTransfers spielt voll auf Sieg und wartet mit einer offensiven Ausrichtung auf.

Mkhitaryan, van der Vaart und Firmino stehen in der Top-Elf
Mkhitaryan, van der Vaart und Firmino stehen in der Top-Elf ©Maxppp

Tor:

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Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund): Der Routinier hatte großen Anteil am Derbysieg seines BVB über Schalke 04. Beim Stand von 1:0 hielt Weidenfeller den Strafstoß von Kevin-Prince Boateng. Dass dieser unplatziert geschossen war, interessierte am Ende keinen, als es 3:1 hieß.

Abwehr:

Patrick Ochs (VfL Wolfsburg): Kriegt der 29-Jährige noch die Kurve beim VfL? Gegen Bremen (3:0) zum zweiten Mal infolge von Beginn an, der zweite Sieg in Serie für die Wölfe. Und Ochs machte vor allem gegen die Norddeutschen eine starke Partie. Sicher in der Defensive und mit gut dosierten Aktionen nach vorne.

Arthur Abraham (TSG Hoffenheim): Die Abwehr der Kraichgauer stand zuletzt heftig in der Kritik. Beim 4:1 in Hannover führte Abraham die Viererkette, die einen guten Job machte. Langsam aber sicher schwingt sich der Argentinier zum Führungsspieler auf.

Oscar Wendt (Borussia M'gladbach): Am gestrigen Sonntag erzielte der Schwede seinen dritten Bundesligatreffer zum 2:1 gegen Frankfurt und brachte seine Borussia damit auf die Siegerstraße. Heute folgte prompt die Vertragsverlängerung. Fazit: Für Wendt läuft alles nach Plan. Das 4:1 gegen die Eintracht war der beste Beweis.

Mittelfeld:

Nuri Şahin (Borussia Dortmund): Lenker und Denker im Spiel des BVB. In Abwesenheit von Ilkay Gündoğan steht Şahin mehr und mehr in der Verantwortung. Und der türkische Nationalspieler wird den Ansprüchen mehr als gerecht. Gegen Schalke zudem noch mit einem Traumtor zum 2:0.

Rafael van der Vaart (Hamburger SV): Im Privatleben des Spielmachers kehrt langsam Ruhe ein. Sportlich nimmt der 30-Jährige dagegen immer mehr Fahrt auf. Auch beim 3:0 in Freiburg glänzte van der Vaart als Vorbereiter und Vollstrecker.

Henrikh Mkhitaryan (Borussia Dortmund): Keiner spricht in Dortmund mehr von Shinji Kagawa oder Mario Götze. Denn mit Mkhitaryan hat die Borussia einen neuen Spielgestalter der Extraklasse. Auch gegen den Erzrivalen zündete der Armenier immer dann den Turbo, wenn es nötig war. Der Neuzugang vereint Spielübersicht mit ungeheurem Tempo und technischer Raffinesse.

Roberto Firmino (TSG Hoffenheim): Sieben Tore und vier Vorlagen. Die Statistik des 22-Jährigen spricht Bände. Firmino ist in Topform und ließ das auch seine Gegner von Hannover 96 spüren. Elegant, pfeilschnell und abgezockt traf der Brasilianer doppelt beim 4:1-Auswärtssieg.

Sturm:

Patrick Herrmann (Borussia M'gladbach): Die Offensive der ‚Fohlen‘ erwischte einen Sahnetag gegen Frankfurt. Und auch wenn Juan Arango, Max Kruse oder Raffael auch einen Platz in der Top-Elf verdient gehabt hätten, Herrmann war der Stärkste von allen. Brandgefährlich im eins gegen eins und dazu mit dem Auge für den besser Postierten. Eine reife Leistung.

Mario Mandžukić (FC Bayern München): Er kam, sah und siegte. Nach 26 Minuten durfte der Kroate für Arjen Robben rein. Es folgten zwei Tore und etliche gute Aktionen, die den Bayern am Ende das 3:2 gegen Hertha BSC bescherten.

Shinji Okazaki (FSV Mainz 05): Nach einigen Wochen Kunstpause war der Japaner beim 2:0 gegen Braunschweig wieder zur Stelle und netzte zweimal. Vor allem beim ersten Tor zeigte Okazaki, dass er ganz viel Gefühl im Fuß hat.

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