Ultimatum: Eberl macht Druck auf Gladbacher Wechselkandidaten

Borussia Mönchengladbach blickt auf eine äußerst komplizierte Hinrunde zurück. Um den Fokus ganz auf das Sportliche richten zu können, will Kaderplaner Max Eberl ungeklärte Vertragsfragen in wenigen Tagen vom Tisch haben.

Max Eberl ist als Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach tätig
Max Eberl ist als Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach tätig ©Maxppp

Platz 14 mit 18 Punkten ist für einen Bundesligisten mit den Ambitionen von Borussia Mönchengladbach viel zu wenig. Dass die Hinrunde derart bescheiden ausfiel, hängt unbestritten auch mit der Tatsache zusammen, dass sich einige Leistungsträger aktuell viele Gedanken um ihre unmittelbare Zukunft zu machen haben.

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Damit soll bald Schluss sein – sehr bald sogar. „Ich habe den Jungs klipp und klar gesagt, dass ich alles, was nichts mit Borussia und der Rückrunde zu tun hat, bis zum Ende dieses Jahres geklärt wissen möchte“, stellt Sportdirektor Max Eberl im Jahresabschluss-Interview auf der Vereinshomepage klar. „Ich will, dass alle ihren Fokus auf den Verein, die Rückrunde und diese Situation richten.“

„Werden Entscheidungen fällen“

Die explizite Nachfrage von Interviewer Torsten Knippertz, ob dies auch für ungeklärte Vertragsfragen gelte, bejaht der Gladbacher Kaderplaner. Heißt: Denis Zakaria (25) und Matthias Ginter (27), deren Verträge zum Saisonende auslaufen, müssen sich in wenigen Tagen für oder gegen die Borussia entschieden haben. Ein Ultimatum – nicht mehr und nicht weniger.

Es sind aber nicht nur die Spieler, die „ihre ganzen Belange links und rechts zu klären“ haben, betont Eberl: „Wir werden ebenso ein paar Entscheidungen fällen, um dann sauber und klar die Vorbereitung auf die Rückrunde aufzunehmen.“ Was auch immer das im Einzelnen bedeuten mag – es sollen Fakten geschaffen werden.

Wachsweiches Hütter-Bekenntnis

Unklar war zuletzt auch, wie es mit Trainer Adi Hütter, der mit erwähnter Ausbeute zwangsläufig angezählt wird, weitergeht. „Ich sehe im Moment nicht, warum er nicht im Sommer 2022 und auch im Sommer 2023 bei uns Trainer sein sollte“, sagt Eberl gegenüber der ‚Sport Bild‘. Wohlgemerkt: „Im Moment“. Hütter muss im Januar schnell die Kurve kriegen.

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