„Keine Todesgruppe“: Die Reaktionen zur EM-Auslosung
Seit dem gestrigen Samstagabend stehen die EM-Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft fest. Laut Bundestrainer Julian Nagelsmann hätte es den DFB schlechter treffen können.

Schottland, Ungarn und die Schweiz – so heißen die Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft 2024. Gegen die Briten wird die DFB-Auswahl am 14. Juni das Turnier eröffnen.
„Es ist keine Todesgruppe aber eine sehr interessante Gruppe und da freuen wir uns drauf“, zitiert der DFB Bundestrainer Julian Nagelsmann zur Auslosung, „jetzt wissen wir gegen wen wir spielen und haben ein sehr schönes Auftaktspiel gegen Schottland mit einer sehr emotionalen Kulisse, sowohl von den schottischen, als auch von den deutschen Fans, in positivem Sinne.“
Und weiter: „Von der Schweiz und Ungarn kenne ich einige Spieler und habe auch mit ihnen zusammengearbeitet.“ Für die Eidgenossen spielen unter anderem Bayer Leverkusens Mittelfeld-Star Granit Xhaka sowie die ehemaligen Bundesliga-Akteure Yann Sommer und Denis Zakaria. Ungarns bekanntester Spieler ist derweil Dominik Szoboszlai vom FC Liverpool.
Völler optimistisch
DFB-Sportdirektor Rudi Völler sagt zu den deutschen Kontrahenten: „Wir respektieren jeden Gegner. Ich freue mich auf die Schotten. Das wird ein toller Fight, die bringen viele Fans mit, da wird tolle Stimmung sein - und es wird natürlich anspruchsvoll. Unser Fokus muss auf einem guten Start liegen. Ich bin optimistisch, dass wir eine gute Europameisterschaft spielen werden, wenn wir ein paar Dinge verändern.“
Laut DFB-Präsident Bernd Neuendorf handelt es sich um eine „super attraktive Gruppe. Bei den Ländern, die sich qualifiziert haben, gibt es eine überschäumende Freude. Auch wenn wir uns die anderen Gruppen anschauen, da wird es viele magische Momente geben“.
„Deutschland ist sicher der Favorit“
Schottlands Nationaltrainer Steve Clark kündigt derweil an (zitiert via ‚Spiegel‘): „Die Deutschen sollten sich auf eine riesige Menge schottischer Fans einstellen. Es ist nett, dass wir das Turnier eröffnen dürfen, hoffentlich können wir gut starten. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass wir uns nicht zu sehr vom Anlass beeindrucken lassen, sondern aufs Spiel konzentrieren.“
Sein Schweizer Pendant Murat Yakin erklärt derweil mit Blick auf das Duell gegen die DFB-Elf: „Da freuen wir uns. Deutschland ist sicher der Favorit in der Gruppe.“ Ungarns Trainer Marco Rossi ergänzt: „Auf dem Papier sind einige Gruppen schwieriger als unsere. Aber gegen die Deutschen zu spielen, wird nicht einfach. Fantastische Spieler, toller Kapitän, gegen sie wird es schwer.“
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