Gosens überdenkt Union-Zukunft

von Georg Kreul - Quelle: Aktuelles Sportstudio
1 min.
Robin Gosens im Outfit von Union Berlin @Maxppp

Mit der Aussicht auf Champions League-Fußball verließ Robin Gosens im vergangenen Sommer Inter Mailand und wechselte zu Union Berlin. Doch bei den Köpenickern läuft dieses Jahr wenig zusammen, sodass der Königstransfer der Berliner sich mit seiner Zukunft beschäftigt.

20 Länderspiele hat Robin Gosens für Deutschland bestritten. Seit Mitte Oktober sind aber keine weiteren Einsätze für den DFB hinzugekommen. Die sehr durchwachsene Saison von Union Berlin hat auch Auswirkungen auf die Nationalmannschaftskarriere des Linksverteidigers, der mit sechs Treffern bester Torschütze der Eisernen ist.

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Im ‚Aktuellen Sportstudio‘ des ‚ZDF‘ sah sich Gosens aber „nicht meilenweit“ entfernt von der Nationalelf: „Ich spiele eine gute, solide und konstante Saison. Ich konnte trotz schweren Momenten für die Mannschaft meine Leistung bringen. Das werde ich weitermachen, solange die Tür zur Nationalelf offen ist.“

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Auf Gosens‘ Position beim DFB betrieb in der jüngsten Länderspielpause Maximilian Mittelstädt kräftig Eigenwerbung. Darüber hinaus scharrt auch Konkurrent David Raum mit den Hufen. „Klar ist, dass es nicht nur die EM, sondern auch die WM 2026 gibt. Für die will ich mich empfehlen. Fakt ist, dass man dafür auf Top-Niveau spielen muss“, sagt Gosens weiter.

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Wechsel im Sommer?

Ist Union die falsche Adresse für den dynamischen Linksfuß, um zurück ins Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann zu kommen? Einen Klubwechsel schließt der 29-Jährige jedenfalls nicht kategorisch aus. „Meine Ambition ist, das für mich höchste Niveau zu erreichen. Da wird man nach der Saison reflektieren und schauen, was das Richtige ist“, sagt Gosens vielsagend und betont: „Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass ich nach einer Saison Abschied nehme, absolut nicht.“

Nichtsdestotrotz können sich die erwähnten Mittelstädt und womöglich auch Raum auf Champions League-Fußball in der kommenden Saison freuen, während Gosens mit Union nur nationale Wettbewerbe bestreiten wird. Das erwähnte „höchste Niveau“ ist das nicht. Dort will sich der gebürtige Emmericher aber messen, um zurück ins DFB-Team zu finden.

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