Neuer Rechtsverteidiger: Schalke und Hertha wildern in Brasilien

Da sich die Saison langsam aber sicher auf ihr Ende zubewegt, laufen bei den Klubs hinter den Kulissen schon die Planungen für die nächste Spielzeit. Sowohl beim FC Schalke 04 als auch bei Hertha BSC hat man Handlungsbedarf auf der rechten Abwehrseite, weswegen die beiden Bundesligisten den Blick nach Brasilien schweifen lassen.

Matheuzinho weckt Begehrlichkeiten in der Bundesliga
Matheuzinho weckt Begehrlichkeiten in der Bundesliga ©Maxppp

Vor wenigen Tagen ging die U20 Copa Libertadores zu Ende. Besonders viel Aufmerksamkeit erntete dabei Matheuzinho von Flamengo Rio de Janeiro. Wie das brasilianische Portal ‚torcedores.com‘ berichtet, saßen bei dem in Paraguay ausgetragenen Turnier Scouts des FC Schalke 04 und von Hertha BSC auf der Tribüne, um den 19-jährigen Rechtsverteidiger genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Wie es in dem Bericht heißt, haben beide Bundesligisten nach dem Turnier signalisiert, bald ein Angebot folgen zu lassen. Flamengo wolle das Abwehrtalent allerdings nur im Falle eines „unumstößlichen Angebots“ ziehen lassen. Bis 2023 ist Matheuzinho vertraglich an seinen Ausbildungsverein gebunden. Ab einer Ablöse von 200.000 Euro wäre der amtierende brasilianische Meister scheinbar trotzdem bereit, Gespräche aufzunehmen.

Geringes Risiko

Eine Sofortverstärkung wäre Matheuzinho zwar vermutlich nicht, da er in Brasilien noch auf sein Profidebüt wartet, doch angesichts der geringen Ablöseforderung wäre ein Wechsel für die beiden Bundesligisten mit einem geringen Risiko verbunden. Zudem besteht sowohl auf Schalke als auch in Berlin dringender Handlungsbedarf.

Bei Königsblau ist neben Allrounder Daniel Caligiuri (32) mit Jonjoe Kenny (22) nur ein nomineller Rechtsverteidiger im Kader, bei dem zudem fraglich ist, ob er noch über den Sommer hinaus vom FC Everton verpflichtet werden kann. Bei der Hertha hält Lukas Klünter (23) derzeit die Stellung auf der rechten Abwehrseite. Der Vertrag von Routinier Peter Pekarik (33) läuft im Sommer aus. Daher muss sich auch Michael Preetz um frisches Personal kümmern.

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