Bayerns nächster Schritt im Jackson-Theater
Der FC Chelsea hat Nicolas Jackson eigentlich zurück nach London beordert. Dennoch haben die Bayern den Wunschtransfer noch nicht aufgegeben.

Ein Unglück kommt selten allein. Nach den spektakulär gescheiterten Wunschdeals mit Florian Wirtz (22) und Nick Woltemade (23) schien es in den vergangenen Tagen auf die Verpflichtung von Nicolas Jackson (24) hinauszulaufen.
Doch wenige Stunden vor der Unterschrift verletzte sich Chelsea-Stürmer Liam Delap (22). Aufgrund der rund zweimonatigen Ausfallzeit beorderten die Blues-Bosse Jackson kurz vor seinem Medizincheck bei den Bayern zurück an die Stamford Bridge.
Bayern gibt nicht auf
Ist die Jackson-Leihe also final gescheitert? Nicht, wenn es nach den Bayern geht. ‚Sky‘ zufolge suchen die Münchner Verantwortlichen zur Stunde das Gespräch mit den Entscheidungsträgern beim englischen Klub-WM-Sieger. Das Ziel: Argumente zu finden, die die Blues davon überzeugen, Jackson doch noch abzugeben. Viel mehr als weitere wirtschaftliche Anreize haben die Bayern aber wohl nicht zu bieten.
Am heutigen Samstag wird Jackson laut ‚Sky‘ jedenfalls nicht zurück auf die Insel fliegen. Ein entsprechender Privatjet sei nach aktuellem Stand nicht gebucht. Spätestens morgen früh weiß man dann voraussichtlich mehr. Sollte Chelsea abblocken, muss man sich zwangsläufig intensiv und möglichst schnell um Ersatz wie zum Beispiel Loïs Openda bemühen. „Jeder wird ein Stück weit sein Netzwerk, seine Kontakte nochmal aufrollen und dann schaut man, was möglich ist“, sagt Max Eberl gegenüber der Münchner ‚Abendzeitung‘.
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