Medien: Bayern & Chelsea buhlen um de Ligt

Juventus Turin könnte sich im Sommer von Matthijs de Ligt trennen. Als Abnehmer drängen sich einem italienischen Medienbericht zufolge Bayern München und der FC Chelsea auf.

Matthijs de Ligt spielt einen Pass
Matthijs de Ligt spielt einen Pass ©Maxppp

Juventus Turin ist längst nicht mehr auf Rosen gebettet. Für die einstige Dominatorin des italienischen Fußballs sind Transfers in hohen Ablöseregionen vorerst nur noch möglich, wenn im Gegenzug entsprechende Einnahmen generiert werden. Und hier kommt der Name Matthijs de Ligt ins Spiel.

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Nachdem im Herbst bereits eine Verlängerung mit dem niederländischen Innenverteidiger auf dem Weg zu sein schien, kippt das Pendel nun offenbar Richtung Verkauf im Sommer. Einem Bericht der italienischen Tageszeitung ‚La Repubblica‘ zufolge ist de Ligt einer jener Spieler, dessen Ablöse (60 bis 80 Millionen Euro) Juve neuen Spielraum ermöglichen könnte.

Abgänge deuten sich an

Wie das Blatt weiter berichtet, können sich aktuell vor allem zwei Vereine Hoffnungen auf die Verpflichtung des 22-Jährigen machen: Bayern München und der FC Chelsea. Und tatsächlich sieht es so aus, dass beide, der deutsche Rekordmeister und der amtierende Champions League-Sieger, im Sommer Bedarf haben werden.

Bei den Münchnern ist es Niklas Süle (26), dessen Abgang sich in den vergangenen Wochen immer mehr abgezeichnet hat. „So gut wie besiegelt“ sei es, dass der im Sommer endende Vertrag des DFB-Verteidigers nicht verlängert wird und die Zusammenarbeit im Juli beendet ist. Gleichwohl sind die Gespräche noch nicht final beendet.

Beim FC Chelsea wiederum deutet inzwischen vieles darauf hin, dass Antonio Rüdiger (28) die Stamford Bridge hinter sich lassen wird. Die jüngste Tendenz zeigte recht deutlich Richtung Real Madrid. Und obwohl nach FT-Infos schon Gespräche stattgefunden haben, ist auch die Verlängerung von Routinier Thiago Silva (37) noch nicht unter Dach und Fach.

FT-Meinung

plausible

Dass sich Bayern und Chelsea mindestens mal mit de Ligt beschäftigen, erscheint mit Blick auf die genannten Personalien plausibel. Ob der Juve-Verteidiger zu bezahlen ist, steht auf einem anderen Blatt. An der Säbener Straße betonen sie gebetsmühlenartig, wie gravierend sich die Pandemie auf die Kassenlage auswirkt.

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