M’gladbach: Folgt ausgerechnet Hecking auf Eberl?

2019 entließ Max Eberl seinen Trainer Dieter Hecking trotz guter Ergebnisse zugunsten von Marco Rose. Nun könnte ausgerechnet der geschasste Coach Nachfolger des Sportdirektors werden.

Dieter Hecking (vorne) und Max Eberl
Dieter Hecking (vorne) und Max Eberl ©Maxppp

Es war die Meldung des gestrigen Donnerstags: Sportdirektor Max Eberl will und wird Borussia Mönchengladbach nach 23 Jahren als Spieler und Funktionär verlassen. Am Nachmittag will sich der Bundesligist auf einer Pressekonferenz dazu äußern.

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Schon zuvor kursieren Namen von möglichen Nachfolgern. ‚Sky‘ bringt Rouven Schröder von Schalke 04 ins Spiel, die ‚Bild‘ dagegen einen alten Bekannten: Dieter Hecking könnte im Gespann mit Ex-Gladbach-Spieler Martin Stranzl übernehmen.

Das wäre besonders pikant, da Hecking einst unter Eberl recht erfolgreich als Trainer am Niederrhein arbeitete (2017 bis 2019), letztlich aber dennoch zu Gunsten von Marco Rose entlassen wurde. Mittlerweile ist der 57-jährige Hecking Sportvorstand beim 1. FC Nürnberg und hat dort einen Vertrag bis 2023.

Ein Jahr „Sperre“ für Eberl

Übrigens: Eberl erhielt die Freigabe von Präsident Rolf Königs laut ‚Bild‘ nur unter der Bedingung, dass er binnen eines Jahres keinen neuen Job in der Bundesliga antritt. Gerüchte um ein Engagement bei RB Leipzig sind somit hinfällig.

UPDATE (8:15 Uhr): Stranzl hat bei ‚ran.de‘ ein Engagement bei der Borussia dementiert: „Da ist überhaupt nichts dran. Mit mir hat keiner gesprochen. Ich bin mitten in der Trainerausbildung, da ist ein Job aktuell noch meilenweit entfernt.“

UPDATE (9:57 Uhr): Laut ‚Sport1‘ könnte die Eberl-Position auch zunächst intern neu besetzt werden. Demnach könnten Steffen Korell, Leiter der Scoutingabteilung, und Nachwuchskoordinator Roland Virkus aufrücken. Als weitere langfristige Lösung bringt der TV-Sender Christoph Spycher von Young Boys Bern ins Spiel.

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