CR7 wird verklagt
Cristiano Ronaldo muss sich erneut vor Gericht verteidigen. Hintergrund ist ein juristischer Streit, der nun vor dem Internationalen Sportgerichtshof landet.
Der brasilianische Traditionsklub Flamengo zieht wegen überfälliger Transferschulden gegen UD Almería vor den CAS. Wie der Verein offiziell mitteilt, schuldet der spanische Zweitligist noch rund 1,8 Millionen Euro aus dem Transfer von Lázaro, der 2022 nach Spanien gewechselt war.
Der 24-Jährige, der inzwischen für fünf Millionen Euro an Al Najma nach Saudi-Arabien weiterverkauft wurde, konnte in Spanien nie vollends überzeugen. Dennoch schlägt der Transfer weiter hohe Wellen: Damals vereinbarte Almería eine Ablöse von sieben Millionen Euro, wovon fast zwei Millionen Euro laut Flamengo noch immer ausstehen. Die Brasilianer geben zudem an, 1,5 Millionen Euro der fehlenden Einnahmen in der eigenen Bilanz vorerst selbst ausgleichen zu müssen.
In der Stellungnahme nennt der Klub aus Rio de Janeiro Cristiano Ronaldo explizit namentlich, nachdem dieser im Februar 25 Prozent der Anteile an UD Almería erworben hatte. Der Klub weigere sich, die Schulden zu begleichen, und missachte damit die Regeln der FIFA-Regularien für Spielertransfers. Der internationale Fußballverbund habe das Recht auf Erstattung bereits in einem formellen Beschluss bestätigt.
Laut Flamengo ist der Fall „objektiv und eindeutig“. Man wirft den Angeklagten vor, die Zahlung bewusst zu verzögern, was die Rechtssicherheit im Fußball schwäche und die Glaubwürdigkeit des Systems gefährde. Die Brasilianer wenden sich nun an den Internationalen Sportgerichtshof, um die Einhaltung der vertraglichen Verpflichtungen sicherzustellen.
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