Infantinos Appell | Gerüchte um Tuchel-Nachfolge

Nicht nur der Fußball, sondern die ganze Welt hält wegen der Coronakrise den Atem an. Die richtigen Prioritäten sind nun gefragt, spricht FIFA-Boss Infantino daher aus, was viele denken. Weniger Einigkeit herrscht in Barcelona und Paris. Die FT-Presseschau am Ostersamstag.

Die Presseschau vom 11. April
Die Presseschau vom 11. April ©Maxppp

Infantino tritt auf die Bremse

Unter der Anzeige geht's weiter

FIFA-Präsident Gianni Infantino will nichts überstürzen und über den sicheren Weg in den Fußball-Alltag zurückkehren. Das Leben sei wertvoller als der Fußball, betont Infantino laut ‚Daily Mirror. Eine zu frühe Rückkehr könne ernsthafte Konsequenzen haben, insbesondere in Großbritannien, wo bereits über 9.000 Todesfälle registriert wurden und ein Abflachen der Infektionswelle noch nicht in Sicht ist. Man dürfe „nicht unverantwortlich sein“, folgert Infantino.

Barça in der Krise

Ein bisschen mehr Gelassenheit täte dieser Tage auch dem FC Barcelona gut. Sechs hochrangige Funktionäre reichten dort wegen mangelnden Vertrauens in Präsident Josep Maria Bartomeu ihre Kündigung ein und empfahlen Neuwahlen. „Barça brennt“, titelt die ‚as‘. Bartomeu, auch in Teilen der Mannschaft unbeliebt, scheint zunehmend isoliert und braucht dringend einen Feuerlöscher.

Tuchel-Erbe gesucht?

Gerüchte um eine vorzeitige Entlassung von Thomas Tuchel bei Paris St. Germain – sie reißen auch nach dem Einzug ins Champions League-Viertelfinale nicht ab. Sportdirektor Leonardo hat angeblich schon zwei Favoriten für die Nachfolge im Blick: Die Namen von Zinedine Zidane (Real Madrid) und des vereinslosen Massimiliano Allegri (zuletzt Juventus Turin) geistern durch die italienische Presselandschaft. Für Zidane wäre es der erste Trainerjobs außerhalb Madrids, für Allegri außerhalb Italiens und für Tuchel das Aus in Paris nach nur zwei Jahren.

Weitere Infos

Kommentare