BVB: Frist für Sancho | Schmerzgrenze bei Bellingham

In Sachen Transfers muss der BVB den Gürtel in diesem Sommer enger schnallen. Daraus ergeben sich neue Maßgaben in den Personalien Jadon Sancho und Jude Bellingham.

Jadon Sancho ärgert sich über eine vergebene Großchance
Jadon Sancho ärgert sich über eine vergebene Großchance ©Maxppp

Jadon Sancho soll bleiben, Jude Bellingham nach Möglichkeit kommen. Beide Wünsche sind deutlich von Borussia Dortmund hinterlegt, aber in den Unwägbarkeiten der Coronakrise keineswegs unumstößlich.

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Im Fall Sancho liegt die grundsätzliche Forderung weiterhin im dreistelligen Millionenbereich. Dass in jene Sphären in diesem Sommer kein Klub vordringen wird, ist so gut wie sicher. Das englische ‚Sky Sports‘ beispielsweise berichtete gestern, Manchester United wolle nicht mehr als 55 Millionen Euro für Sancho ausgeben.

BVB fordert Sancho-Bekenntnis

Ein Transfer im Jahr 2020 ist somit kaum realistisch. Dennoch fordert man auf BVB-Seite klare Kante von Sancho. Nach Informationen der ‚WAZ‘ hat man dem Ausnahmespieler eine Frist gesetzt: „Bis die Saison beginnt, sollte Klarheit herrschen.“

Dies bedeutet: Auch wenn der Transfermarkt in diesem Jahr bis in den Oktober hinein geöffnet ist, soll Sancho seine Wechselambitionen pünktlich zum Saisonstart zu den Akten legen – sofern er dann noch bei Schwarz-Gelb unter Vertrag steht, wovon auszugehen ist.

Schmerzgrenze bei Bellingham

Absoluter Wunschspieler bleibt unabhängig von der Personalie Sancho dessen noch jüngerer Landsmann Bellingham. Mit dem 17-jährigen Mittelfeldspieler von Birmingham City sind sich die Dortmunder weitestgehend einig. Es laufen Verhandlungen über die Ablöse.

Laut der ‚WAZ‘ will man für das Top-Talent nicht „wesentlich mehr als 20 Millionen Euro ausgeben“. Das könnte schwierig werden, denn ausgerechnet Manchester United treibt den Preis nach oben.

Für Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc bleibt der aktuelle Transfermarkt ein Ritt auf der Rasierklinge. Große sportliche Ambitionen stehen den Folgen der coronabedingten Regression gegenüber. Es gilt, die bestmögliche Mannschaft zum kleinstmöglichen Preis aufzustellen.

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