Nicolas Jacksons Leistungen werden gewürdigt. Luka Vuskovic platzt der Kragen. FT mit der Presseschau.
Kuriose Ehre
In einem hochdramatischen Finale des Afrika-Cups bezwang Senegal Gastgeber Marokko mit 1:0. Auch Leihspieler Nicolas Jackson (24) vom FC Bayern München hatte seinen Anteil am Titel. In der Heimat wird die Mannschaft als Volkshelden gefeiert. Die Spieler dürfen sich über eine kuriose Belohnung freuen.
Der ‚Bild‘ zufolge ernannte Senegals Präsident die Stars kurzerhand zu Kommandeuren des nationalen Ordens. Zudem darf sich jeder Akteur über 114.000 Euro und 1.500 Quadratmeter Land freuen. Vom FC Bayern bekam Stürmer Jackson dagegen einen im Vergleich fast schon mickrigen Kuchen.
Geschwisterliebe
Luka Vuskovic gehört beim Hamburger SV in der laufenden Spielzeit zweifelsohne zu den stärksten Akteuren. Auch beim ereignisarmen 0:0 im gestrigen Derby gegen den FC St. Pauli ließ der Innenverteidiger kaum etwas zu. Nach Abpfiff platzte ihm aber aufgrund von Beleidigungen der Pauli-Anhänger gegen seinen Bruder Mario (24), der aktuell eine zweifelhafte Dopingsperre verbüßt, der Kragen.
„Ich weiß nicht, was sich die Fans von St. Pauli denken. Es ist respektlos, meine Familie und meinen Bruder anzugreifen. Ich habe nichts Gutes über diese Fans zu sagen“, echauffierte sich der 18-Jährige bei ‚Sky‘ und legte sich anschließend demonstrativ den Finger auf den Mund. Auch im Kabinengang tobte Vuskovic weiter und soll sogar gespuckt haben. Er konnte nur mit Mühe beruhigt werden.
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