Hainer: Der Stand bei Sané und Alaba

Dass Leroy Sané der Wunschspieler des FC Bayern ist, ist hinlänglich bekannt. Präsident Herbert Hainer bezieht Stellung zum aktuellen Stand.

Herbert Hainer ist Präsident beim FC Bayern
Herbert Hainer ist Präsident beim FC Bayern ©Maxppp

Herbert Hainer hat sich zu den Gerüchten um einen Bayern-Wechsel von Leroy Sané geäußert. Im Interview mit dem ‚BR‘ sagte der Präsident des Rekordmeisters: „Leroy Sané ist ein unheimlich guter Spieler, den jedes Team gerne haben würde. Dass wir Interesse haben, haben wir vor einem Jahr schon bekundet.“

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Im vergangenen Sommer machte ein Kreuzbandanriss des Nationalspielers einen Transfer nach München zunichte. Sané war schon damals gewillt, in die Bundesliga zu wechseln, so Hainer: „Der FC Bayern ist eine unheimlich attraktive Adresse und unheimlich erfolgreich. Leroy Sané hat schon im letzten Jahr gesagt, dass er sich das vorstellen könnte, nach München zu kommen.“

Spieler, der „bei der jungen Zielgruppe gut ankommt“

Dem Vernehmen nach ist sich Bayern mit Sané bereits einig, nun hängt es an den Verhandlungen mit Manchester City. Hainer: „Man muss aber auch klar sehen: Er hat noch ein Jahr Vertrag bei Manchester City. Man muss gucken, ob man da weiterkommt. Wir müssen die nächsten Wochen abwarten, wie das Ganze ausgeht.“

Mit Lob für den 24-jährigen Flügelstürmer spart Hainer nicht: „Leroy Sané ist sicher eine interessante Persönlichkeit, in erster Linie wegen seiner sportlichen Leistungen.“ Zudem stecke in Sané ein großes Vermarktungspotenzial. Der Linksfuß sei ein Spieler, „der gerade bei der jungen Zielgruppe gut ankommt.“

Gespräche mit Alaba

Sané soll kommen, das ist klar. Bleiben soll David Alaba, dessen Vertrag 2021 ausläuft. Hainer über den Stand der Dinge: „David Alaba ist ein unheimlich guter und erfahrener Spieler, der jetzt im Abwehrzentrum die Chefrolle übernommen hat. Unsere Sportliche Leitung macht das eine nach dem anderen.“

In den vergangenen Wochen hatte der FC Bayern mit Trainer Hansi Flick, Thomas Müller, Alphonso Davies und Manuel Neuer verlängert. Thiago und Alaba sollen folgen: „So wird das Stück für Stück abgearbeitet.“

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