BVB: Das Zugeständnis an Sancho

Jadon Sancho steht bei nahezu jedem europäischen Topklub auf dem Wunschzettel. Dass dies auch automatisch bedeutet, dass Borussia Dortmund ab der kommenden Saison auf den Offensivstar verzichten muss, verneint Hans-Joachim Watzke.

Jadon Sancho traf auch am Wochenende gegen Augsburg (5:1)
Jadon Sancho traf auch am Wochenende gegen Augsburg (5:1) ©Maxppp

Laut der gängigen Expertenmeinung wird Borussia Dortmund Jadon Sancho nicht über die laufende Saison halten können. Beim BVB steht der Engländer aber noch bis 2022 unter Vertrag, was absolute Aussagen über die Zukunft des 19-Jährigen in dieser Art eigentlich verbieten. So sieht das auch Hans-Joachim Watzke.

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Nö, eigentlich nicht“, antwortet der BVB-Vorstandsvorsitzende auf die ‚Sky‘-Frage, ob Sancho im kommenden Sommer auf dem Markt sei. Die logische Erklärung liefert Watze gleich mit: „Weil er einen Vertrag bei uns hat.

Im Nachgang relativiert er aber das ohnehin nicht sonderlich deutliche Wechselembargo: „Ein Spieler wie Jadon, der ein außergewöhnliches, riesiges Talent hat – dann muss man auch, wenn man ehrlich ist, nicht so tun, als wenn wir jetzt da nicht auch mit ihm reden würden, wenn irgendwas kommt oder vielleicht er kommt und sagt: ‚Ich würde ganz gerne zu den und den Konditionen wechseln‘.

FT-Meinung

Betrag

Sancho wird zweifellos im kommenden Sommer eines der heißesten Transferthemen sein. Die Schwarz-Gelben sind nicht gezwungen, den Youngster zu verkaufen, haben in den vergangenen Jahren aber immer wieder bewiesen, dass sie einwilligen, wenn ein unmoralisches Angebot aus England oder Spanien einflattert.

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