Leipzig: So geht es weiter mit den Problemfällen

Die Reise zum Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt (1:1) durften Jean-Kévin Augustin und Nordi Mukiele aus disziplinarischen Gründen nicht antreten. Ralf Rangnick hofft nun auf Einsicht bei den beiden Franzosen, lässt aber eine gewisse Skepsis durchklingen.

Augustin und Mukiele dürfen heute wieder mittrainieren
Augustin und Mukiele dürfen heute wieder mittrainieren ©Maxppp

Jean-Kévin Augustin und Nordi Mukiele dürfen am heutigen Montag wieder ins Mannschaftstraining von RB Leipzig einsteigen. „Wenn sie den Schuss jetzt gehört haben, bleibt es bei einem Spiel Suspendierung“, sagt Ralf Rangnick über die beiden Franzosen, die beim 1:1 gegen Frankfurt nicht im Kader standen.

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Vorausgegangen war eine Undiszipliniertheit rund um das Europa League-Spiel gegen Red Bull Salzburg (2:3): Augustin und Mukiele erschienen vor der Partie nicht zur verabredeten Uhrzeit zum Umziehen in der Kabine. Mitspieler fanden sie am Handy spielend und mit Kopfhörern in den Ohren auf der Auswechselbank im Innenraum des Stadions. Das führte schließlich dazu, dass die Leipziger zwei Minuten nach der von der UEFA vorgegebenen Zeit zum Aufwärmen auf dem Rasen erschienen.

Geldstrafe vorgesehen

Als weitere Sanktion winkt Augustin und Mukiele eine Geldstrafe in fünfstelliger Höhe. „Die Suspendierung war die logische Konsequenz. Bei manchen Spielern dauert es eben etwas länger – sie müssen öfter auf die heiße Herdplatte fassen. Ich hatte keine andere Wahl“, erläutert Rangnick.

FT-Meinung

Man wird das Gefühl nicht los, dass Rangnick die beiden Quertreiber gerne härter sanktionieren würde. Das Problem: In der durchwachsenen Startphase der Saison zählten Augustin und Mukiele bislang zu den wenigen Spielern in Topform. In sportlicher Hinsicht sind sie deshalb unverzichtbar.

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