Nächstes City-Juwel in die Bundesliga?

Mehrere Jahre nach der Eröffnung der Jugendakademie von Manchester City wird bei den Citizens im Bereich der Talenteförderung inzwischen hervorragende Arbeit geleistet. Nun hat sich ein weiteres City-Talent in den Blickpunkt vieler europäischer Klubs gespielt und auch Interesse aus der Bundesliga auf sich gezogen.

Pep Guardiola könnte das nächste Juwel verlieren
Pep Guardiola könnte das nächste Juwel verlieren ©Maxppp

Im Windschatten der A-Mannschaft, die die Premier League gerade nach Belieben dominiert, machen immer mehr Talente in der Nachwuchsabteilung von Manchester City auf sich aufmerksam. Jüngstes Beispiel: Jadon Sancho, der vor dieser Saison zu Borussia Dortmund wechselte.

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Sie beginnt also zu sprudeln, die Talente-Quelle der Citizens. Profiteur ist allerdings zum Leidwesen von Pep Guardiola nicht nur der Verein selbst, sondern auch die renommierten Weiterbildungsklubs in Europa, bei denen die City-Youngsters, noch für vergleichsweise kleines Geld erworben, das nächste Level erreichen können.

Genau das könnte bald auch für Javairô Dilrosun gelten. Der 19-Jährige Niederländer kam vor drei Jahren aus der Jugend von Ajax Amsterdam und ist nun Stammspieler in der U23 von City. Noch hat er den Sprung zu den Profis nicht geschafft, was ihm aber in nicht allzu ferner Zukunft zugetraut wird. Schon bei seinem Wechsel nach Manchester war Dilrosun von anderen Klubs heiß umworben. Deren Interesse ist seitdem nicht erkaltet.

Laut ‚ESPN FC‘ verfolgen neben dem FC Liverpool, Juventus Turin und dem FC Valencia die deutschen Champions League-Teilnehmer Borussia Dortmund und RB Leipzig die Entwicklung des Außenstürmers mit Argusaugen. Beide Bundesligisten gehören zu den erfolgreichsten Klubs, wenn es darum geht, Rohdiamanten zu Topspielern zu formen.

FT-Meinung

plausible

Ob City ein weiteres Juwel abhanden kommt, hängt in erster Linie ab, welche mittelfristige Perspektive Guardiola bieten kann. Sollte Dilrosun woanders bessere Chancen sehen, ist nicht abwegig, dass ein Wechsel zustande kommt – schließlich ist auch der Youngster bislang nur mit einem Ausbildungsvertrag ausgestattet. BVB und RB sind dann schon automatisch interessante Adressen.

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