Keine Ablöse: Weg frei für Eberl nach Leipzig

RB Leipzig will nach fast eineinhalb Jahren den vakanten Posten des Sportdirektors mit Max Eberl besetzen. Die dafür nötigen Rahmenbedingungen sind offenbar nun klar.

Max Eberl war bis Januar Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach
Max Eberl war bis Januar Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach ©Maxppp

Bei der Besetzung von Max Eberl als neuen Geschäftsführer Sport von RB Leipzig stellt sich offenbar nur noch die Frage nach dem Zeitpunkt. Laut ‚Sky‘ ist der Wechsel des 48-Jährigen beschlossene Sache, da entsprechende Hürden aus dem Weg geräumt wurden, die noch mit Borussia Mönchengladbach zu klären waren.

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Die Fohlen verzichten laut ‚Sky‘ auf die kolportierte Ablöseforderung von zehn Millionen Euro und sparen stattdessen Kosten in selber Höhe ein. Eberl verzichtet bei der nötigen Vertragsauflösung demnach auf eine Abfindung. Bis 2026 hätten dem Ex-Profi noch 2,5 Millionen Euro jährlich zugestanden.

In Leipzig winkt Eberl ‚Sky‘ zufolge dasselbe Gehalt wie in Gladbach. Bei der Borussia hatte der 48-Jährige im Januar seinen Rücktritt bekanntgegeben und mentale Erschöpfung als Grund angeführt. Davor hatte Eberl 14 Jahre lang als Sportdirektor die Geschicke der Fohlen gelenkt.

Update (19:17 Uhr): RB-Geschäftsführer hat bei einer Veranstaltung der Leipziger Volkszeitung der aktuellen Berichterstattung widersprochen: „Ich kann all das dementieren, was geschrieben wurde. Ich kann auch dementieren, dass wir eine Einigung mit Max Eberl haben. Ich kann nur sagen, dass wir in guten Gesprächen sind.“

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