BVB-Ansage im Klausel-Poker
Die Verhandlungen mit Nico Schlotterbeck und Karim Adeyemi laufen weiter. Eine Ausstiegsklausel will Sebastian Kehl eigentlich nicht einräumen.
Ganz weit oben auf der Prioritätenliste der Dortmunder Kaderplaner stehen die Vertragsverlängerungen mit Nico Schlotterbeck (25) und Karim Adeyemi (23). Beide sind vertraglich bis 2027 gebunden, beide hätten gerne eine signifikante Gehaltserhöhung und eine Ausstiegsklausel.
Die größere Hürde ist ganz klar letztere Forderung. Nur in wenigen Ausnahmefällen gestattete der BVB in den vergangenen Jahren eine solche Vertragsoption.
„Dass ich grundsätzlich in meiner Funktion kein großer Fan von Ausstiegsklauseln bin, wird man mir zugestehen“, macht auch Sportdirektor Sebastian Kehl bei ‚Sky‘ aus diesem Standpunkt kein Geheimnis. Kehl erläutert: „Ich kämpfe außerdem grundsätzlich um Spieler, die sich mit Haut und Haaren dem Klub verschreiben und nicht darüber nachdenken, was danach folgt.“
Muss man sich also Sorgen um einen erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen machen? Kehl bleibt entspannt: „Wir sind mit den beiden Personalien sehr früh dran und werden versuchen, gemeinsam einen fairen Weg zu gehen und dann irgendwann eine Entscheidung zu treffen.“
Klar ist aber auch, zu lange sollte sich der Doppel-Vertragspoker nicht ziehen, will man es vermeiden, mit dem Duo ins letzte Vertragsjahr zu gehen. Vor allem Schlotterbeck weckt schon jetzt Interesse bei anderen Vereinen, insbesondere der FC Bayern und Real Madrid haben ein Auge auf die Situation des Innenverteidigers.
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