Bundesliga

BVB: Kader-Umbau dank Adeyemi?

Neben der Vertragsverlängerung mit Nico Schlotterbeck schwelt auch nach wie vor die ungeklärte Zukunft von Karim Adeyemi. Die Zweifel über die weitere Zusammenarbeit werden von allen Seiten lauter – auch vom BVB selbst.

von Remo Schatz - Quelle: Ruhr Nachrichten
1 min.
Karim Adeyemi im Disput mit dem Schiedsrichter-Assistenten @Maxppp

An guten Tag kann Karim Adeyemi der Unterschiedsspieler sein, der Borussia Dortmund oft abgeht und nach dem die BVB-Fans seit den schmerzhaften Abschieden von Erling Haaland, Jude Bellingham und Co. lechzen. Problem: Der Offensivspieler erwischt in guter Regelmäßigkeit eher schlechte Tage.

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Dennoch bleibt die Vertragsverlängerung mit dem Freigeist auf der Tagesordnung. Noch vor einigen Monaten galt eine Zusammenarbeit über 2027 hinaus als wahrscheinlichstes Szenario. Danach sammelte der 24-Jährige aber Eskapaden und eben jene schlechten Tage, die eigentlich für eine ganze Karriere reichen.

Hinzukommt der zähe Vertragspoker mit Staragent Jorge Mendes, der weiter an seiner Forderung nach einer Ausstiegsklausel festhält. Entsprechend ziert sich das Adeyemi-Lager mit einem klaren Treuebekenntnis.

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Adeyemi-Einnahmen statt Adeyemi-Verlängerung?

Der Wind könnte sich nun aber auch auf Seiten der Schwarz-Gelben grundsätzlich drehen. Schon rund um den Mystery-Box-Skandal sollen sich die Zweifel über die Sinnhaftigkeit einer weiteren Zusammenarbeit gemehrt haben, Adeyemi stand fortan unter genauer Beobachtung. Die ‚Ruhr Nachrichten‘ führen nun weitere, eher wirtschaftliche, Bedenken ins Feld.

Sollte der BVB den Vertrag mit Karim Adeyemi verlängern?
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Demnach werden die Stimmen im Klub lauter, „wonach eine Trennung sportlich verschmerzbar und wirtschaftlich womöglich sogar notwendig wäre“. Die Begründung ist durchaus schlüssig: Bei einem Verkauf im Sommer erhofft sich der BVB eine Ablöse in Höhe von 60 Millionen Euro. Die Einnahmen könnten in die „geplante Kader-Sanierung“ fließen. Die Lokalzeitung stellt allerdings klar, dass eine Vertragsverlängerung „weiterhin alles andere als ausgeschlossen“ ist.

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