300-Millionen-Strafe: Müssen die Super League-Klubs zahlen?

Zwölf Klubs stehen bislang hinter der Super League
Zwölf Klubs stehen bislang hinter der Super League ©Maxppp

Die ursprünglich geplante Super League könnte trotz ihres Scheiterns erhebliche finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen. Wie ‚Vozpopuli.com‘ berichtet, müssen die zwölf Klubs, die zunächst ihre Zustimmung für eine Teilnahme gaben, bei endgültiger Absage eine Strafe in Höhe von 300 Millionen Euro zahlen. Deshalb sei keiner der ursprünglichen Teilnehmer, trotz offizieller Mitteilungen, bisher tatsächlich ausgetreten.

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Die Summe richte sich nach dem Betrag, den die Gründerklubs ursprünglich für die Teilnahme an der Super League von der US-amerikanischen Investmentbank JP Morgan erhalten hätten. Im Vertragswerk sei für den Ausstieg eben jene 300 Millionen Euro schwere Kompensationszahlung festgehalten. Alle Gründungsmitglieder hatten auch diesen Passus unterzeichnet. Die UEFA soll nun über etwaige Entschädigungszahlungen für die Vereine nachdenken.

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