Neuer Fokus, neue Namen: BVB ändert die Transfer-Taktik
Bei Borussia Dortmund werden die letzten Tage auf dem Sommer-Transfermarkt turbulent. Aufgrund der aktuellen Situation fokussieren sich die Verantwortlichen neu.

Zu prognostizieren, wie der Kader von Borussia Dortmund am 2. September aussehen wird, ist aktuell schwer möglich. Bis auf Jobe Bellingham (19) ist dem BVB noch kein wichtiger Transfer gelungen, dabei suchen Sebastian Kehl & Co. in nahezu allen Mannschaftsteilen händeringend nach Neuzugängen.
Bislang galt der Fokus der Offensive, wo Sébastien Haller (31), Youssoufa Moukoko (20), Jamie Gittens (21) und Carney Chukwuemeka (21) den Verein verlassen haben – ohne bis dato adäquat ersetzt worden zu sein.
Langfristige Verstärkung soll her
Doch laut der ‚Bild‘ führt die Verletzungsmisere in der Abwehr jetzt zum Umdenken. Da Nico Schlotterbeck (25), Niklas Süle (29) und Emre Can (31) ausfallen, herrscht dort akuter Mangel. Dem Boulevardblatt zufolge soll deshalb das übrige Budget von 30 Millionen Euro im Kern darauf verwendet werden, einen Innenverteidiger zu verpflichten, der mittel- bis langfristig in Dortmund eine tragende Rolle spielen kann.
Da der BVB bei Renato Veiga (22) und Loïc Badé bekanntlich leer ausgeht, rücken neue Namen in den Fokus. Laut der ‚Bild‘ wurde Victor Lindelöf (31), der nach seinem Engagement bei Manchester United aktuell vereinslos ist, neben Bayer Leverkusen auch den Schwarz-Gelben angeboten.
Kovac & Lacroix kennen sich
Auch der ehemalige Wolfsburger Maxence Lacroix (25) soll an der Strobelallee ein Thema sein. Der Franzose kennt Trainer Niko Kovac noch aus seiner Zeit beim VfL.



Zwar priorisieren die Dortmunder Verantwortlichen jetzt die Abwehrzentrale, dennoch sollen auch noch ein variabler Offensivspieler sowie ein Stürmer kommen. Rund zwei Wochen bleiben dem Champions League-Teilnehmer noch, um nachzurüsten.
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