Favre-Nachfolge: Drei Kandidaten beim BVB?

Mit 2,03 Punkten pro Spiel ist Lucien Favre punktbester Trainer der BVB-Geschichte. Unumstritten ist der kauzige Schweizer aber nicht. Gut möglich, dass sich die Wege am Saisonende mit Vertragsablauf trennen. Dortmund ist darauf vorbereitet.

Marco Rose trainiert seit 2019 Borussia Mönchengladbach
Marco Rose trainiert seit 2019 Borussia Mönchengladbach ©Maxppp

Borussia Dortmund hat offenbar mindestens drei Trainer für die potenzielle Nachfolge von Lucien Favre (62) auf dem Zettel. Die ‚Sport Bild‘ nennt in diesem Zusammenhang zuvorderst Marco Rose (44, Vertrag bis 2022) von Borussia Mönchengladbach.

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Erst am gestrigen Mittwoch bewies sein Team gegen Real Madrid (2:2), dass es auch gegen die Großen mithalten kann. Aktuell ein klares Manko des BVB, der unter Favre in Spielen gegen Top-Teams regelmäßig schlecht aussah.

Nagelsmann weiter im Blick

Julian Nagelsmann (33) stand schon vor Favres Ankunft im Sommer 2018 auf dem BVB-Zettel. „Beim Fußball ist Timing und Passung immer das Entscheidende. Und es hat einfach nicht gepasst, deshalb bin ich da nie Trainer geworden“, sagte Nagelsmann in der Nachbetrachtung.

Seit 2019 trainiert der Jungspund RB Leipzig, derzeit thront man an der Tabellenspitze. Den BVB hätte er sich damals „schon zugetraut“. Zu bekommen wäre Nagelsmann (Vertrag bis 2023) im kommenden Sommer wohl kaum.

Marsch offen für Deutschland

Anders als Jesse Marsch (46), der noch bis 2022 an RB Salzburg gebunden ist. Schon im Sommer hatte die ‚Sport Bild‘ den US-Amerikaner mit dem BVB in Verbindung gebracht. Marsch käme gerne nach Deutschland, kann aber noch nicht auf allzu viel Erfahrung verweisen.

Dortmunds Lokalrivalen Schalke 04 soll Marsch derweil zuletzt abgesagt haben. Seine Mannschaften stehen, wie die von Rose und Nagelsmann, für intensives Pressing und Powerfußball. Eine Herangehensweise, die auch in Dortmund wieder vertieft werden soll. Langfristig wohl ohne Lucien Favre.

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