Mission Wiederaufstieg: Poldi will zurück nach Köln

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Mit Timo Horn, Jonas Hector und Marco Höger bleiben dem 1. FC Köln drei Leistungsträger auch in der zweiten Liga erhalten. Prominentes Vorbild des Trios ist Lukas Podolski. Und die Ikone macht den Effzeh-Fans Hoffnungen auf ein erneutes Comeback.

Wie in dieser Fotomontage träumt Podolski davon, wieder für Köln aufzulaufen
Wie in dieser Fotomontage träumt Podolski davon, wieder für Köln aufzulaufen ©Maxppp

Am 22. November 2003 feierte Lukas Podolski im Trikot des 1. FC Köln sein Profidebüt. Nach 19 Pflichtspielen standen zwar zehn Tore zu Buche aber auch der Abstieg in die zweite Liga fest. Trotz lukrativer Angebote blieb der Stürmer seinem Jugendklub erhalten und schoss die Domstädter mit 21 Toren zurück ins Oberhaus. Poldi würde die Geschichte wohl gerne wiederholen.

Die Treuebekundungen von Marco Höger, Timo Horn und Jonas Hector nahm Podolski zum Anlass, seine Begeisterung mit einem Artikel bei ‚Bild‘ Ausdruck zu verleihen. In diesem Gastbeitrag erklärte er vermeintlich: „Ich werde, wenn auch nicht mehr im Trikot, aber in anderer Position zum 1. FC Köln zurückkehren.“ Offenbar ein Übertragungsfehler aus Japan, wie der 32-Jährige nun klarstellt.

Via Twitter gibt der Weltmeister bekannt: „Hier hat Bild wohl falsch zugehört. Es bleibt mein Traum, noch einmal das Effzeh-Trikot zu tragen.“ Aktuell führt der Angreifer Vissel Kobe als Kapitän aufs Feld und steht in der Rindfleischmetropole noch bis Ende 2019 unter Vertrag.

FT-Meinung

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Dass sich Podolski für ein letztes Abenteuer mit dem Effzeh, vielleicht sogar wirklich in der zweiten Liga, begeistern könnte, liegt auf der Hand. Ähnlich wie Hector, Horn und Höger identifiziert sich der 130-fache deutsche Nationalspieler zu einhundert Prozent mit den Rot-Weißen. Und der in Bergheim aufgewachsene Deutsch-Pole würde mit Sicherheit liebendgerne seinen Heimatverein ein zweites Mal zurück in die Bundesliga ballern. Eine Rückkehr in diesem Sommer käme jedoch einer Sensation gleich.

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