Die Bundesliga jagt Mbappés Wegbegleiter – „Teams aus den Top Sechs“ lauern

Alexis Claude-Maurice wurde in einer der besten Fußball-Akademien Frankreichs geformt und anschließend in der zweiten französischen Liga vergoldet. Der FC Lorient präsentiert mal wieder ein Talent im Transfer-Schaufenster. Auch die Bundesliga schaut genauer hin.

Landet Alexis Claude-Maurice (l.) in der Bundesliga?
Landet Alexis Claude-Maurice (l.) in der Bundesliga? ©Maxppp

Alexis Claude-Maurice soll in der Bundesliga hoch im Kurs stehen. Der ‚L'Équipe‘ zufolge hat der offensive Mittelfeldspieler des FC Lorient Begierde bei Bundesliga-Klubs aus den „Top Sechs“ geweckt. Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt nennt das französische Sportblatt explizit als Interessenten. Zehn Millionen Euro soll das vielversprechende Offensivtalent kosten.

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Zusammen mit Kylian Mbappé spielte Claude-Maurice einst in der INF Clairefontaine, einer der besten Fußballakademien Frankreichs. Schon damals sorgten beide Spieler für Aufsehen. „Wir hatten schon einen guten Angriff. Ich vergleiche die beiden nicht allzu gerne, aber sie besaßen eine gewisse Leichtigkeit in ihrem Spiel. Alexis war immer fleißig, er wollte alles perfekt verstehen und analysieren, um es danach richtig anzuwenden“, berichtet Jean-Claude Lafargue (Technischer Leiter der Akademie).

Starke Quote

Zwar spielt Claude-Maurice aktuell nur in der Ligue 2, dort weiß der 20-Jährige allerdings zu überzeugen. Mit seinen zwölf Toren und drei Vorlagen hat der junge Franzose maßgeblichen Anteil daran, dass Lorient weiterhin eine Chance auf den Aufstieg in die Ligue 1 besitzt. Aktuell belegt man den fünften Tabellenplatz.

Unabhängig vom sportlichen Abschneiden scheint ein Transfer im Sommer bereits beschlossen. „Sein ganzer Fokus liegt auf dem Aufstiegskampf, aber angesichts seiner aktuellen Entwicklung ist es sehr wahrscheinlich, dass er wechseln wird“, wird eine Person aus seinem direkten Umfeld von der ‚L'Équipe‘ zitiert..

Hinter den Kulissen sollen erste Verhandlungen bereits begonnen haben. Auch OSC Lille und die AS Monaco beschäftigen sich mit Claude-Maurice. Speziell Lille dürfte bei einem Verkauf ihres Star-Spielers Nicolas Pépé die Transfer-Bemühungen intensivieren. Vereine aus der spanischen Liga komplettieren die lange Interessenten-Liste.

FT-Meinung

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Sowohl Mönchengladbach als auch Frankfurt haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie den französischen Markt stets im Blick haben. Claude-Maurice genoss eine feine fußballerische Ausbildung und ist jetzt bereit für den nächsten Schritt. Die Bundesliga ist aktuell die attraktivste Adresse für Europas Top-Talente, das weiß auch Claude-Maurice.

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