BVB: Reus sagte Barça ab

Am morgigen Mittwoch will Borussia Dortmund im altehrwürdigen Camp Nou die Weichen für das Champions League-Achtelfinale stellen. Wäre ein Treffen vor zweieinhalb Jahren etwas anders gelaufen, würde Marco Reus seine alten Freunde im neuen Wohnzimmer willkommen heißen.

Marco Reus hätte nach Barcelona wechseln können
Marco Reus hätte nach Barcelona wechseln können ©Maxppp

Als Borussia Dortmund 1998 zum letzten Mal im Camp Nou auflief, saß der kleine achtjährige Marco Reus mutmaßlich im BVB-Fandress vor dem Fernseher. Im Hinspiel des UEFA Super Cups setzte es gegen den FC Barcelona nach Toren von Luis Henrique und Rivaldo eine 0:2-Niederlage.

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Am morgigen Mittwoch will der heutige BVB-Kapitän Reus für die späte Revanche sorgen, das Achtelfinale der Champions League sichern und ganz nebenbei seinem Lieblingstrainer Lucien Favre zumindest vorerst den Job sichern. Die Vorzeichen könnten aber auch völlig andere sein.

Geheimtreffen in Düsseldorf

Wie die ‚Mundo Deportivo‘ berichtet, befand sich Barça 2016 auf der Suche nach neuer Offensivpower. Mit Reus war der Wunschspieler schnell gefunden und der Kontakt zu Vater Thomas und Berater Volker Struth hergestellt.

In Düsseldorf trafen sich die Parteien, um über einen Wechsel nach Barcelona zu verhandeln. Für den damals 26-jährigen Reus, der im Jahr zuvor bis 2019 verlängert hatte, war es sicher eine unglaublich schwierige Entscheidung.

Schlussendlich fiel sie aber pro Borussia aus. Ein Jahr später entschied sich Ousmane Dembélé anders und tauschte den Ruhrpott gegen Katalonien. Die Investition von bis zu 145 Millionen Euro konnte der Franzose bis heute nicht so recht zurückzahlen.

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