Bayerns Einigung mit Lookman
Für Max Eberl war es ein komplizierter Transfersommer 2025. Gerne hätte der Sportvorstand einen weiteren Stürmer festverpflichtet, der Aufsichtsrat um Uli Hoeneß schränkte aber die Handlungsmöglichkeiten ein. Mit Ademola Lookman war bereits alles klar.
Die Bayern dominieren die Bundesliga nach Belieben und konnten nach dem Sieg gegen Borussia Dortmund (3:2) bereits im Februar den Münchner Marienplatz für die Meisterfeier reservieren. Mit seinem vierten Doppelpack in Folge stellte Harry Kane (32) zudem einen neuen Bundesliga-Rekord auf.
Gerne hätte Max Eberl dem Topstürmer im vergangenen Sommer einen adäquaten Backup zur Seite gestellt. Die Wahl des Sportvorstands fiel auf Ademola Lookman. Wie aus dem ‚Bild‘-Podcast ‚Bayern Insider‘ hervorgeht, war das Interesse am Angreifer von Atalanta Bergamo sehr konkret. Mit dem nigerianischen Nationalspieler (41 Länderspiele) sollen sich die Münchner bereits vollständig handelseinig gewesen sein.
Dass der Deal nicht über die Bühne ging und stattdessen Nicolas Jackson (24) für eine horrende Summe vom FC Chelsea ausgeliehen wurde, ist bekannt. Bergamo hatte seinerseits eine Lookman-Leihe kategorisch abgelehnt und sich vielmehr Transfereinnahmen in Höhe von 50 Millionen Euro erhofft. Seit dem Winter ist der 28-Jährige für Atlético Madrid am Ball. Kostenpunkt: 35 Millionen Euro.
Lookman startet in Madrid durch
Für die Bayern ging der Schuss nach hinten los. Jackson hofft zwar weiter auf mehr Spielzeit, unter Vincent Kompany ist der Senegalese aber nur der Backup für Kane. Die 16,5 Millionen Euro Leihgebühr sind eine klare Fehlinvestition. Für knapp das Doppelte hätte man im Januar um Lookman mitpokern können. Der ist in Madrid weitestgehend gesetzt und sammelte in neun Pflichtspielen bereits rund 500 Einsatzminuten sowie sieben Torbeteiligungen.
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