Allegris trauriger Abgang | Foden toppt den XXL-Sonntag

von Georg Kreul
2 min.
Die Presseschau @Maxppp

In Italien ist der Scherbenhaufen bei Juventus Turin das Gesprächsthema des Tages. Während in England die Vorfreude auf den morgigen Highlight-Sonntag riesig ist. FT mit der Presseschau.

Ciao Massimo!

Was war das für ein Auftritt, den Massimiliano Allegri da am Mittwoch beim Finale Coppa Italia hingelegt hat? Trotz des 1:0-Sieges rastete der Coach von Juventus Turin komplett aus und handelte sich die Rote Karte sowie das kollektive Kopfschütteln der italienischen Medien ein. Am gestrigen Freitag folgte dann Allegris Rauswurf bei der Alten Dame, die ohnehin mit dem Gedanken spielte, sich von seinem Trainer zu trennen.

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Für die ‚Gazzetta dello Sport‘ ist es „das hässlichste Ende“, für einen der erfolgreichsten Juve-Trainer. „So endet die achtjährige Geschichte“, schreibt die größte italienische Sportzeitung weiter und zählt auf: Zwölf Titel, darunter je fünf Meistertitel und fünf Pokalsiege, sammelte Allegri mit den Bianconeri. Die ‚Tuttosport‘ betitelt ihre Ausgabe mit Juventus‘ Begründung für die Trennung, wonach Allegris Verhalten als „unvereinbar mit den Werten von Juve“ eingestuft wurde. Auch der ‚Quotidiano Sportivo‘ schreibt „Allegris trauriger Abgang“. Ein Denkmal, was sich der 56-jährige Coach da eingerissen hat.

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Blockbuster Sunday

Während in Italien der Baum brennt, freut sich die Premier League auf das große Finale am morgigen Sonntag. Jürgen Klopps letzter Auftritt mit dem FC Liverpool und das noch komplett offene Meisterschaftsfinale zwischen dem FC Arsenal (86 Punkte) und Manchester City (88 Punkte) stehen an. Oder wie der ‚Daily Express‘ schreibt, ein „knackiger Sonntag“. Sowohl Pep Guardiola als auch Mikel Arteta und Jürgen Klopp hoffen jeweils auf einen für sie traumhaften Ausgang einer langen Saison.

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Der ‚Mirror‘ verabschiedet die „Kop-Legende Klopp nach sieben Trophäen und einem Jahrzehnt voller Ruhm“. Gleichzeitig wird auch noch von einigen Zeitungen Phil Foden gehuldigt. Der Offensivspieler sackte den Award als Englands Fußballer des Jahres ein. 25 Treffer und 11 Vorlagen stehen nach 51 Pflichtspielen zu Buche. Foden könnte dazu am morgigen Sonntag bereits zum sechsten Mal englischer Meister werden. Der schickte im Zuge der Ehrung – übrigens heimst Foden den Preis bereits zum fünften Mal in Folge ab – noch eine Warnung an die Konkurrenz raus: „Ich bin noch nicht einmal 24.“

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