Eintracht: Serbischer Mittelfeldmotor zu Vertragsgesprächen in Frankfurt

Mit einem halben Jahr Verspätung hat Eintracht Frankfurt in der laufenden Transferperiode offenbar Ersatz für die abgewanderten Pirmin Schwegler und Sebastian Rode gefunden. Wie serbische Medien berichten, stehen die Hessen kurz vor der Verpflichtung von Aleksandar Kovacevic, der aus dem defensiven Mittelfeld heraus dem Spielaufbau der Eintracht neues Leben einhauchen soll.

Kovacevic könnte das zentrale Mittelfeld der Eintracht beleben
Kovacevic könnte das zentrale Mittelfeld der Eintracht beleben ©Maxppp

Mit einem zufriedenstellenden neunten Tabellenplatz hat sich Eintracht Frankfurt in die Winterpause verabschiedet. Ein Alex Meier in der Form seines Lebens hat die Fans der Hessen in der vergangenen Hinserie begeistert. Mit 13 Toren schoss der Mittelstürmer mehr als ein Drittel der Frankfurter Tore.

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Die unerwartet starke Leistung täuscht bei der Eintracht aber etwas über die Schwächen hinweg. 34 Gegentore sind der drittschlechteste Wert der Bundesliga. Hinzu kommt der oftmals uninspirierte Spielaufbau. Die Schwachstellen soll nun ein serbischer Hoffnungsträger ausmerzen.

Wie die serbische Tageszeitung ‚Vecernje Novosti‘ berichtet, sitzt Aleksandar Kovacevic momentan im Flieger gen Frankfurt. Bis 2017 steht der 22-jährige Serbe noch bei seinem Jugendklub Roter Stern Belgrad unter Vertrag. Der fünfmalige U21-Nationalspieler passt perfekt in das Anforderungsprofil der Hessen und könnte das Vakuum im zentralen Mittelfeld auffüllen.

Ein spielender Sechser

Aus dem defensiven Mittelfeld heraus agiert der Youngster als erster Mann im Spielaufbau und zeichnet sich durch eine herausragende Spieleröffnung sowie -verlagerung aus. Hinzu kommt eine hohe Lauf- und Einsatzbereitschaft, vor allem im Zweikampf. Die Anlagen des noch entwicklungsfähigen Mittelfeldmotors erinnern durchaus an Mittelfeld-Architekt Ilkay Gündogan von Borussia Dortmund.

Laut der renommierten Tageszeitung soll Kovacevic in den kommenden Tagen finale Vertragsgespräche in Frankfurt führen. Einem endgültigen Wechsel in die Bankenmetropole sollen demnach nur noch wenige kleine Steine im Weg liegen.

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