Bayer Leverkusen holte mit Levin Öztunali und Julian Brandt zwei junge Spieler an Bord. Der VfB Stuttgart bediente sich beim FC Barcelona und lockte den 15-jährigen Georgios Spanoudakis zurück nach Deutschland. Auch der FC Bayern München kündigte an, in Zukunft vermehrt nach jungen Talenten Ausschau zu halten. Was folgte war die Verpflichtung von Sinan Kurt.

Der Kampf um die Rohdiamanten im Fußballgeschäft ist also in vollem Gange. Und auch Borussia Dortmund will ein Stück vom Kuchen haben. Ein äußerst interessanter Spieler aus Dänemark hat es dem Vizemeister angetan: Der 16-jährige Jacob Bruun Larsen.

Aktuell kickt der offensive Mittelfeldspieler in der Jugend des Zweitligisten Lyngby BK und in der dänischen U17-Nationalmannschaft. Schon bald soll aber der Schritt zu einem größeren Klub erfolgen. „Man muss sich weiterentwickeln. Und alle Fußballer wollen gerne ins Ausland, das ist klar. Das ist der Traum. Aber ich habe meine Entscheidung noch nicht getroffen. Ich könnte auch noch ein wenig länger in der Heimat bleiben“, so Larsen gegenüber der dänischen Zeitung ‚Ekstrabladet‘.

Zweiter Besuch in Dortmund

Beim FC Liverpool und bei der PSV Eindhoven schaute das Talent ebenso schon vorbei wie bei Borussia Dortmund. Den ‚Schwarz-Gelben‘ stattet Larsen nun sogar einen zweiten Besuch ab: „Ich werde mir alles mit meiner Familie und meinen Beratern ansehen. Sie sind sehr interessiert und haben ein hohes Niveau. Es hat sich wie zuhause angefühlt und man will ja an einen Ort gehen, wo man sich so wohlfühlt.“

Die Chancen des BVB stehen also gut, dass sich Larsen für eine Zukunft im Revier entscheidet. Nach seinem Drei-Tage-Besuch in der kommenden Woche will sich der Mittelfeldspieler endgültig festlegen. „Ich werde aber nicht um jeden Preis gehen. Es muss alles passen. Es muss der richtige Ort sein“, hält sich Larsen zwar noch alle Optionen offen. Die Tendenz geht aber klar in Richtung BVB.