Nils Petersen (25/SV Werder Bremen): An der Weser hat der ehemalige Cottbuser seinen Stammplatz an Franco Di Santo verloren. Laut der ‚Frankfurter Neuen Presse‘ könnte Petersen ein Thema werden, weil ihn Thomas Schaaf aus der gemeinsamen Zeit bei Werder bestens kennt. Im Gegensatz zu Vaclav Kadlec ist Petersen ein reiner Mittelstürmer, der auf Zuspiele angewiesen ist. Technisch hat er nicht ganz das Niveau von Joselu. Sein Vertrag an der Weser läuft noch bis 2017.

Ádám Szalai (26/Schalke 04): Um den 26-jährigen Ungarn, der erst vor der Saison für acht Millionen Euro von Mainz 05 zu ‚Königsblau‘ wechselte, häuften sich in den vergangenen Tagen die Abschiedsgerüchte. Sollte Schalke-Manager Horst Heldt einen wuseligen Angreifer finden, kommt Szalai auf den Markt. Allerdings dürfte der kantige Mittelstürmer für die Eintracht im Unterhalt zu teuer sind. Infrage käme wohl höchstens ein Leihgeschäft.

Mohammed Abdellaoue (28/VfB Stuttgart): Eigentlich sollte der Norweger mit marokkanischen Wurzeln zu Hannover 96 zurückkehren. Weil sich Tayfun Korkut für Joselu aussprach, ist Abdellaoue noch zu haben. Anders als Petersen und Szalai ist der Linksfuß sehr schnell und kann auch in die Tiefe gehen. Im Strafraum und mit dem Rücken zum Tor haben allerdings die anderen beiden Vorteile.

Peniel Mlapa (23/Borussia Mönchengladbach): In den Planungen von Lucien Favre spielt der Deutsch-Togolese keine Rolle mehr. Mlapas Vertrag läuft zwar noch bis 2016, seine Ablöse dürfte aber für die Eintracht erschwinglich sein. Allerdings hat der 23-Jährige im Gegensatz zu den anderen Kandidaten noch nicht nachhaltig bewiesen, dass er in der Bundesliga eine gute Rolle spielen kann. Technisch und vor allem körperlich bringt Mlapa das Rüstzeug mit. Die Entscheidung liegt nun bei Schaaf.