Einer dieser verheißungsvollen Youngster ist Anastasios Donis. Der gebürtige Engländer spielt aktuell beim italienischen Meister Juventus Turin und kommt dort vor allem in der U21 zum Einsatz. Der 18-Jährige, Jahrgang 1996, kann in der Offensive nahezu alle Positionen bekleiden.

Im Winter 2013 wechselte Donis aus der Jugend von Panathinaikos Athen für 300.000 Euro nach Italien, wo er zunächst ebenfalls in den Jugendmannschaften kickte. In der aktuellen Saison kommt der Angreifer auf vier Tore in zwölf Pflichtspieleinsätze für die U21 der Turiner. Auch in der Youth League durfte er in fünf von sechs Gruppenspielen auflaufen.

Deal mit Mkhitaryan?

Die italienische Zeitung ‚Tuttosport‘ berichtet, dass die Verantwortlichen aus Turin bereit sein sollen, den jungen Stürmer im Tausch mit Henrikh Mkhitaryan ziehen zu lassen. Bereits in den vergangenen Tagen war von einem Interesse der Italiener am Armenier zu lesen. Donis könnte dazu dienen, eine mögliche Ablöse zu drückn. Mkhitaryan wechselte einst für 27,5 Millionen Euro nach Dortmund und ist damit der Rekordtransfer der ‚Schwarz-Gelben‘.

Ein weiterer Name auf der Liste des BVB soll Thomas Touré sein. Der 21-Jährige spielt aktuell unter dem ehemaligen Münchener Willy Sagnol bei Girondinis Bordeaux. Wie auch Donis ist Touré auf allen Positionen in der Offensive einsetzbar. In der Ligue 1, wo er in dieser Spielzeit auf 17 Einsätze kommt, agierte der pfeilschnelle Franzose meist über die rechte Seite.

Ablösefrei im Sommer

Insgesamt sprangen in 20 Pflichtspielen sieben Torbeteiligungen für Touré heraus. Wie französische Medien berichten, waren Scouts des BVB und von Aston Villa am gestrigen Freitag im Stadion, um den Youngster zu beobachten. Bordeaux verlor sein Heimspiel gegen Nizza mit 1:2.

Ein Interessantes Detail bei Touré ist, dass sein Vertrag am Saisonende ausläuft. Offiziell darf der Spieler also seit dem 1. Januar mit poteniellen neuen Arbeitgebern verhandeln. Das finanzielle Risiko für den BVB wäre überschaubar. Und im Gegensatz zu manch anderem Talent schwimmt Touré aktuell noch unter dem Radar der großen Klubs.