Denkt man an skandinavische Talente, fällt einem als allererstes Martin Ödegaard ein. Spätestens nach seinem Wechsel in der laufenden Transferperiode ist der 16-Jährige in seiner Heimat der Superstar. Als nächstes kommt einem Pierre-Emile Höjbjerg in den Sinn, der bis zum Sommer vom FC Bayern München an den FC Augsburg verliehen wurde. Sein Landsmann Jacob Bruun Larsen wird ab der Rückrunde bei Borussia Dortmund ausgebildet.

Auch wenn es unser Ziel ist, unsere Talente im Klub zu halten und in den Profibereich zu übernehmen, sind wir dennoch sehr stolz, dass wir einen Spieler soweit geformt haben, dass er Interesse in Europa weckt“, gibt Talentchef Birger Jörgensen stolz zu Protokoll, „unsere Talent-Arbeit ist sehr angesehen aber es gibt uns einen Schub, wenn wir einen Spieler an Borussia Dortmund abgeben können.

Der 16-jährige Flügelspieler freut sich auf die Herausforderung BVB: „Ich war wirklich sehr glücklich, für Lyngby zu spielen. Der Klub hat einen sehr großen Anteil daran, dass ich nun zu einem Klub wie Dortmund wechseln kann. Ich stehe nun vor einer großen Herausforderung und es ist, als würde ein Traum wahr werden.

Der BVB hat den Wechsel bislang noch nicht bestätigt, wahrscheinlich, da die FIFA den Transfer des Minderjährigen zunächst überprüfen muss. Der Plan der Borussia ist aber klar: Der Teenager, der bereits siebenmal für die U17-Nationalmannschaft Dänemarks auflief, soll zunächst in der renommierten Jugendabteilung den letzten Feinschliff erhalten. Über kurz oder lang soll Larsen dann seine ersten Profischritte im Signal-Iduna-Park absolvieren.