Bundesliga

Bayers 32-Millionen-Mann zu langsam

Bayer Leverkusen vollzog im Sommer einen großen Umbruch. Einer der teuersten Neuen schlug bislang noch gar nicht ein. Dafür gibt es einen interessanten Grund.

von Lukas Hörster - Quelle: kicker
1 min.
Eliesse Ben Seghir geht ins Dribbling @Maxppp

Lange feilschte Bayer Leverkusen um die Dienste von Eliesse Ben Seghir und erhielt kurz vor Ende des Sommertransferfensters den Zuschlag: Für stolze 32 Millionen Euro wechselte der Zehner von der AS Monaco an den Rhein. Bislang ist der marokkanische Nationalspieler ein Transferflop.

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Klar, bis zu einem endgültigen Urteil ist noch Abwarten angesagt. Ben Seghir ist schließlich gerade mal 20 Jahre alt. Doch hatte man sich in Leverkusen angesichts der hohen Ablöse sicherlich einen schnelleren Einfluss erhofft. Zuletzt durfte Ben Seghir in der Liga und Champions League immer nur wenige Minuten mitwirken.

Bayer-Sportchef Simon Rolfes glaubt, den Grund für die Anpassungsschwierigkeiten zu kennen: Ben Seghirs Stärken- und Schwächenprofil. Der Rechtsfuß ist zwar ein technisch starker Kreativkopf – auch deshalb gilt er eigentlich als Nachfolger von Florian Wirtz (22/FC Liverpool). Doch ist er nicht gerade flott unterwegs: Sein Topspeed liegt bei gerade einmal 31,9 km/h.

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Ben Seghir abhängig vom Team

Rolfes erläutert im ‚kicker‘: „Schnelligkeit ist eine isolierte Waffe, die du separat besser einsetzen kannst.“ Soll heißen: In Leverkusens neu zusammengewürfelter Mannschaft haben es Sprinter wie Ernest Poku (21) aktuell leichter zu glänzen.

Rolfes weiter: „Als Kombinationsspieler wie Eliesse bist du stärker vom Zusammenspiel der Mannschaft abhängig […] – das dauert länger.“ Besserung sei aber in Sicht. Fürs erste haben aber andere Spieler die Nase unter Trainer Kasper Hjulmand vorn.

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