Das Aufeinandertreffen zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund steht in der Bundesliga noch aus. Auf dem Transfermarkt gerieten beide Vereine schon im vergangenen Sommer aneinander. Im Kampf um Robert Lewandowski zog die Eintracht den Kürzeren.

Glauben Sie, wir waren nicht an Robert Lewandowski dran? Natürlich waren wir hinter ihm her und haben mit ihm gesprochen“, verrät der SGE-Vorstandvorsitzende Heribert Bruchhagen der ‚Frankfurter Rundschau‘ im Interview. „Aber den konnten wir nicht zahlen“, verweist er auf die knappen Finanzen der Hessen.

Chefscout Bernd Hölzenbein habe den Angreifer schon sehr früh weit oben auf seiner Liste gehabt, es habe sogar Gespräche zwischen den Parteien gegeben. Letztlich entschied sich der Pole für die Borussen. „Die Dortmunder haben auch andere Möglichkeiten, der BVB bewegt sich in anderen Gehaltssphären. Das ist einfach so“, seufzt Bruchhagen.

In der Personalie Michael Skibbe gibt sich Bruchhagen nicht geschlagen. Im Januar starten die Gespräche über eine Vertragsverlängerung. Der Trainer ist nur noch bis Ende dieser Saison an die Eintracht gebunden. Ein Jahr später endet Bruchhagens Kontrakt – Verlängerung nicht ausgeschlossen: „Das könnte ich mir gut vorstellen. Ich fühle mich gut, ich bin noch mit Feuereifer dabei.



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